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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bombenräumung in der Wüste
Zwischenüberschrift:
15 000 Menschen müssen am Sonntag bis 10 Uhr ihre Wohnungen verlassen haben
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Beim Bau des OSC-Kindersportzentrums im Stadtteil Wüste sind die Bombenexperten auf einen verdächtigen Fund gestoßen. Der mögliche Blindgänger soll am kommenden Sonntag. 20. März, entschärft werden. 15 000 Menschen müssen ihre Wohnungen bis 10 Uhr verlassen haben.
Sicher ist es noch nicht, dass der in sechs Meter Tiefe geortete, metallische Körper tatsächlich eine gefährliche Bombe aus dem Zeiten Weltkrieg ist. Aber Jürgen Wiethäuper vom Ordnungsamt der Stadt hält es für " wahrscheinlich". 1995 sei an gleicher Stelle in gleicher Tiefe ein Blindgänger entdeckt und entschärft worden. " Es gibt eine Menge Parallelen", sagte Wiethäuper.
Sperrzone: Das Gebiet im Umkreis von einem Kilometer um den Fundort wird am Sonntag evakuiert. Betroffen sind die Bewohner folgender Straßen und Häuser: Rheiner Landstraße zwischen Lindemannskamp und Lotter Straße; Lotter Straße zwischen Rheiner Landstaße und Herderstraße; Herderstraße zwischen Lotter Straße und Katharinenstraße; Katharinenstraße zwischen Herderstraße und Arndtstraße; Arndtstraße zwischen Katharinenstraße und Lange Straße; Lange Straße zwischen Arndtstraße und Rehmstraße; Rehmstraße zwischen Lange Straße und Parkstraße; Parkstraße zwischen Rehmstraße und Schloßstraße; Schloßstraße zwischen Parkstraße und Kiwittstraße; Kiwittstraße zwischen Schloßstraße und Laischaftsstraße; Laischaftsstraße zwischen Kiwittstraße und Am Freibad; Am Freibad; Koksche Straße zwischen Am Freibad und Bahngelände; Bahnlinie Münster-Osnabrück; BAB 30; Bereich Nordhausweg; Fußwege zwischen Blumenhaller Weg und Bredowstraße; Bredowstraße; Ernst-Sievers-Straße zwischen Bredowstraße und Lindemannskamp; Lindemannskamp. Die diesen Bereich begrenzenden Straßen und Flächen sind frei zugänglich und befahrbar.
Evakuierungszentrum: Für die Bürgerdie ihre Wohnungen verlassen müssen, steht ein Evakuierungszentrum im Schulzentrum Eversburg, Grüner Weg, zur Verfügung. Bis zum Abschluss der Evakuierung fahren Busse des Verkehrsbetriebs der Stadtwerke Osnabrück von allen Haltestellen im Evakuierungsbereich zum Schulzentrum Eversburg, Grüner Weg.
Straßensperren: Die Straßen im Evakuierungsgebiet sind ab 10 Uhr gesperrt. Der Buslinienverkehr läuft bis zum Abschluss der Evakuierung weiter. Ein Aussteigen im Evakuierungsbereich ist nach 10 Uhr nicht mehr möglich.Wegen der Bombenräumung sind unter anderem die Hauptverkehrsachsen Kurt-Schumacher-Damm und Martinistraße gesperrt. Hierdurch ist mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen. Verkehrsteilnehmer sollten diesen Bereich möglichst weiträumig umfahren.
Krankentransport: Für bettlägerige oder kranke Personen bestehen Transportmöglichkeiten durch die Feuerwehr und Rettungsdienste, Telefon 0541/ 323-1200. Notwendige Transporte können ab sofort, müssen nach Angaben der Stadt jedoch unbedingt vor der Evakuierung angemeldet werden. Dabei sei anzugeben, ob die Person sitzend oder liegend transportiert werden kann.
Dauer: Die Entschärfung der Blindgänger kann erst nach Umsetzung aller Sicherheitsmaßnahmen erfolgen. Das wird mehrere Stunden dauern. Die Stadt empfiehlt daher, alle notwendigen Dinge wie Medikamente, Säuglings- oder Spezialnahrung sowie angemessene Kleidung mit zu nehmen. Die Stadt appelliert an die betroffenen Bürger, ältere und insbesondere auch ausländische Nachbarn über die Evakuierung zu informieren. Vor dem Verlassen der Wohnung sollte sich jeder vergewissern, dass Elektro- und Gasgeräte ausgeschaltet und alle Wasserhähne geschlossen sind. Auch sollten keine brennenden Kerzen in der Wohnung zurückgelassen werden.
Info-Telefon: Für Fragen ist am Samstag, 19. März, von 8 Uhr bis 18 Uhr und Sonntag, 20. März, von 7 Uhr bis zum Ende der Maßnahme ein Bürgertelefon unter Telefon 0541/ 323 33 31 geschaltet.

Bildtext:

Die Sperrzone umfasst einen Umkreis von 1000 Metern um den Fundort der Bombe am OSC-Gelände

Grafik:

Stadt Osnabrück
Autor:
pm


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