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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Ich habe meine Jugendim Bunker verbracht"
Zwischenüberschrift:
Altes Foto weckt Erinnerungen - Heute: Der Rosenplatz früher
Nicht wiederzuerkennen: der Rosenplatz etwa um 1930
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Natürlich wusste Herbert Markmeyer sofort, wo sich der Bunker befand, den wir auf dem unbekannten Foto der vergangenen Woche gezeigt hatten. " Der stand an der Ecke Möserstraße/ Wittekindstraße, auf dem Grundstück zur Hase hin. Ich habe meine Jugend im Bunker verbracht." Markmeyer, geboren 1928, wuchs in der Großen Straße auf. Bei Bombenalarm, so erinnerte er sich, rannte er mit seiner Familie und anderen Anwohnern durch die Gärten der Großen Straße hinunter zur Hase, über die ein eigens dafür erbauter Holzsteg zum Bunker führte - dort, wo heute die Straße Öwer de Hase verläuft. " Wir haben kleine Klapptische mitgenommen und da drin gespielt", erzählt Markmeyer. Schach, Halma, Mensch ärgere dich nicht - oft stundenlang, bis die Angriffe vorüber waren.
Andreas O' Brien schrieb: " Dieser Rundbunker stand an der Wittekindstraße und war als Schutzraum für die Gäste des , Hotels Germania? gebaut worden. Das Baujahr dieses Bunkertyps war 1944, und der Abriss begann im Februar 1955. Auf zwei Geschossen konnten ungefähr 140 Personen untergebracht werden. Der Rundbunker musste dem damaligen Neubau des Kaufhauses , Merkur? weichen, das heute eher als Galeria Kaufhof bekannt ist."
Anneliese Miete wusste zu berichten, dass früher direkt neben dem Bunker das Kino Central stand. Hauke Haubrock schickte uns außer detaillierten Infos zur Bauweise ein Foto, das Bunker und Kino zeigt. Sie finden es auf www.os-nachbarn.de.
Wolfgang K. fragte unterdessen: " Kann mir jemand sagen, von welcher Firma die Arbeiter sind, die den Bunker abreißen? Von Weitem könnte einer von ihnen mein Vater sein, ich kann es aber nicht genau erkennen." Wenn Sie mehr wissen, antworten Sie doch bitte in der Rubrik " Fragen & Antworten" auf OS-Nachbarn.de.
Dort finden Sie auch zahlreiche neue Fotos. Die zeigen diesmal einen Platz, der auf alten Ansichten kaum wiederzuerkennen ist: den Rosenplatz. Das Foto links etwa wurde aus der Meller Straße aufgenommen und zeigt die Ecke Johannisstraße/ Rosenplatz um 1930. Heute steht dort das sogenannte Skandalhaus. Können Sie sich an die alten Zeiten erinnern, in denen der Rosenplatz wirklich ein Rosenplatz war? Schreiben Sie es im Mitmachnetzwerk OS-Nachbarn.de!

Bildtext:

Nicht wiederzuerkennen: der Rosenplatz etwa um 1930

Fotos:

Archiv/ Wilhelm Eggert
Autor:
cbi


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