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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Schmuddelkind Möserstraße"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel " Hochhaus am Bahnhof wird zum Hotel - Investor baut 140 Zimmer für Etap" (Ausgabe vom 22. Februar).
" Man fühlt sich als Osnabrücker Bürger geneigt, sich selbst zu gratulieren ob der unerwarteten Nachricht über das neue Hotel am Hauptbahnhof. Allerdings bedeutet diese mutige Entscheidung des Investors auch, dass sich die Verantwortlichen in Rat und Verwaltung noch ernsthafter mit diesem ? Tor zur Stadt? auseinandersetzen müssen.
Noch immer ist ungeklärt, wie in Zukunft Busse und Taxis den Bahnhofsvorplatz nutzen sollen. Auch die Anbindung des Haseparks unterhalb der oberen Bahnhofsgleise wird für die Attraktivität des neuen Hotels ein wichtiger Faktor sein - und schließlich das Schmuddelkind Möserstraße!
Auf alten Fotos aus der Vorkriegszeit, aber auch noch aus den 50er- und 60er-Jahren des vorherigen Jahrhunderts war die Möserstraße einmal ein schmucker Boulevard in die Innenstadt. Irgendwann verkam diese wichtige Verbindung zum Hauptbahnhof dann zu einer Mischung aus Pornokino, Sexshops, Spielhallen und Gaststätten. Die aktuelle Situation bedeutet für die Gäste der Stadt einen Spießrutenlauf vom Bahnhof bis zur Wittekindstraße.
Aber auch der weitere Verlauf hin zum Haarmannsbrunnen droht an Attraktivität zu verlieren, seit das Textilkaufhaus C& A in die Große Straße umgezogen ist und Platz für Angebote auf niedrigstem Preisniveau gemacht hat. Was kann die Stadt hier tun? Ist guter Rat teuer - oder ist die Verwaltung gar hilflos? Ich denke nein!
Es fehlt an einem Entwicklungsplan für die Möserstraße. Gemeinsam mit den Hauseigentümern müssen Anker-Mieter gefunden werden, die, vom Bahnhof und dem neuen Hotel ausgehend, für eine Wiederbelebung der Möserstraße sorgen. Notfalls ist auch die zukünftige Vergabe von Konzessionen für Gaststätten und Bordellbetriebe zu überdenken. Andernfalls wird sich Osnabrück weiter wenig einladend zeigen, wenn Gäste mit der Bahn anreisen und womöglich zu Fuß in die Innenstadt gelangen wollen."
Heiko Pohlmann
Osnabrück

Bildtext:

Eine helle Wärmeschutzfassade wird dem Hochhaus am Bahnhof eine neue Optik geben

Zeichnung:

ATP


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