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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Aus Betroffenheit wuchs Umweltbewusstsein"
Zwischenüberschrift:
Ausstellung "25 Jahre nach Tschernobyl" eröffnet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Auf großes Besucherinteresse stieß gestern bereits die Ausstellung " 25 Jahre nach Tschernobyl - Menschen - Orte - Solidarität", die am Vormittag im Osnabrücker Gymnasium " In der Wüste" eröffnet wurde. Zu Gast waren mit Walerij Risowannyi und Simon Kleiner auch zwei Liquidatoren aus der Ukraine und aus Weißrussland, die nach der Katastrophe im Einsatz waren.
Als Schirmherr erinnerte Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, daran, wie in den Wochen nach dem Reaktorunglück die ganze Ernte der heimischen Bauern vernichtet und der sogenannte Molkezug im Emsland dekontaminiert werden musste. Damals habe große Unsicherheit in der Bevölkerung geherrscht, sagte Brickwedde. " Aus dem Gefühl der unmittelbaren Betroffenheit erwuchs eine neue Einstellung zur Kernenergie und zum Umweltschutz überhaupt." Brickwedde appellierte an die Zuhörer: " Die wichtigste Konsequenz aus der Katastrophe muss sein, Energie so effizient wie möglich zu nutzen und den Anteil regenerativer Energiequellen deutlich zu erhöhen."
Peter Junge-Wentrup, Geschäftsführer des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerkes (IBB) in Dortmund, der den Impuls zur Ausstellung gab, beklagte, dass die Erinnerung an den GAU in politischen Debatten kaum eine Rolle spiele. Die große Hilfsbereitschaft der Deutschen würdigte Bürgermeister Burkhard Jasper. Seit 20 Jahren bestehe die Osnabrücker Ferienaktion für Tschernobylkinder: " Das passt zur Friedensstadt."

Bildtext:

Beeindruckt von der Tschernobyl-Ausstellung: Walerij Risowannyi, Simon Kleiner, Christoph Schüring, Burkhard Jasper, Fritz Brickwedde, Karl-Heinz Rolfes, Friedemann Pannen und Peter Junge-Wentrup (von links).

Foto:

Egmont Seiler
Autor:
tac


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