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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Schild übersehen? Bitte wenden!
Zwischenüberschrift:
Neue Regelung an der Kommenderiestraße
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Ein Teilstück der Kommenderiestraße stadtauswärts zum Wall ist seit Donnerstag endgültig Einbahnstraße. Plötzlich und unerwartet, auch für die Mitarbeiter des Fachbereichs Städtebau etwas überraschend und deshalb ohne Vorwarnung für die Autofahrer. Die mussten sich gestern in der Kunst des Fahrzeugwendens auf engstem Raum üben.
Mitte Januar war die neue Regelung für kurze Zeit ungeplant in Kraft getreten: Mitarbeiter des Osnabrücker Servicebetriebes hatten die Einbahnstraßenschilder an der nördlichen Kommenderiestraße in Höhe des OPG-Parkplatzes aufgestellt und nicht mit einem roten Balken ungültig gemacht. Die Verwirrung für die Autofahrer war groß.
Die Regelung wurde zurückgenommen, weil noch etwas Entscheidendes fehlte: Mittelinseln, die auch denjenigen Autofahrern die neue Verkehrsführung verdeutlichen, die die Einbahnstraßenschilder übersehen haben.
Diese mit Klebebordsteinen aufgesetzten Mittelinseln sind seit Donnerstag auf der Fahrbahn, die roten Balken sind von den Verkehrsschildern entfernt, in den umliegenden Straßen weisen große Schilder darauf hin, dass eine Durchfahrt auf den Johannistorwall und weiter Richtung Rosenplatz nun nicht mehr möglich ist.
Doch die meisten Autofahrer, die gewohnheitsmäßig über die nördliche Kommenderiestraße Richtung Rosenplatz fahren, haben diese Hinweise wohl übersehen. In Höhe Parkplatz heißt es für sie: Nichts geht mehr, wenden. " Schilder entfalten ihre Wirkung wohl nicht mehr so richtig", merkt Franz Schüring, Fachbereichsleiter Städtebau, lapidar an.
Sein Kollege Jürgen Schmidt gibt zu, dass man die Autofahrer auf die geänderte Regelung im Vorfeld hätte hinweisen sollen. " Aber wir haben nicht gewusst, wie schnell der Servicebetrieb ist."
Und so standen gestern viele Autofahrer etwas ratlos vor den Mittelinseln und entdeckten dann erst die Einbahnstraßenschilder. " Was soll das denn?", fragt ein Kraftfahrer und tippt sich an den Kopf. Andere schimpfen vor sich hin, ein Taxifahrer ist verärgert, er muss mit seinen Fahrgästen jetzt einen Umweg fahren. Fast im Sekundentakt kommen diejenigen an, die die Schilder übersehen haben und nun wenden müssen.
Nun denn, die Einbahnstraße ist jetzt Fakt. Am Montag wird es noch Umstellungen an der Ampel geben und neue Fahrbahnmarkierungen. Aus Richtung Rosenplatz kommend, können die Verkehrsteilnehmer zukünftig zweispurig nach links abbiegen. Weil die stadtauswärts fahrenden Verkehrsteilnehmer dann nicht mehr wie bislang die Kreuzung blockieren, soll der Rückstau Richtung Rosenplatz auf diese Weise verhindert werden.
G eradeaus kann man nach wie vor, vom Rosenplatz kommend, über die Kommenderiestraße Richtung Neuer Graben fahren. Und für die Radfahrer gilt die neue Einbahnstraßenregelung nicht.
Mit der neuen Verkehrsführung wird das Teilstück der Kommenderiestraße dann auch, wie schon die umliegenden Straßen, zur Tempo-30-Zone.

Bildtext:

Keine Durchfahrt mehr von der Kommenderiestraße auf den Johannistorwall. Das kurze Stück ist seit Donnerstag Einbahnstraße - was viele Autofahrer übersehen.

Foto:

Gert Westdörp
Autor:
Beate Dammermann


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