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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Da geht dem Fußgänger ein Licht auf
Zwischenüberschrift:
So will Jonas Kannengießer die Straßenbeleuchtung effektiver gestalten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Beim Spazierengehen mit seinem Hund ging Jonas Kannengießer ein Licht auf. Oder besser gesagt: Er stellte sich eine Frage, deren Antwort ihm beim Regionalentscheid von " Jugend forscht" den Einzug in die nächste Runde sicherte. Vom 14. bis zum 16. März tritt er jetzt mit seinem Modellversuch zum Thema effizientere Straßenbeleuchtung beim Landesentscheid an der Technischen Universität Clausthal-Zellerfeld an.
Im Gepäck haben wird er ein 1, 60 Meter langes Modell. Es bildet eine Straße nach, auf der ein Fußgänger im Dunkeln spazieren geht. Eben genau die Situation, in der sich der 16-Jährige selbst vor einigen Wochen in Hellern befand. " Wie kann man die Straßenbeleuchtung effizienter gestalten?", fragte er sich. Schließlich kostet es ja Geld, wenn die Funzeln die ganze Nacht brennen.
Zu Hause angekommen, setzte sich der Zehntklässler erst einmal an den Computer und recherchierte. Er stieß auf Möglichkeiten wie eine Komplettabschaltung von Straßenlaternen bei Nacht oder aber eine Aktivierung per Handy. Zufriedenstellend habe er diese Lösungen alle nicht gefunden, sagt er. Da kam ihm der entscheidende Einfall: " Wieso kann man Laternen nicht mit Bewegungsmeldern versehen?"
Im Schülerforschungszentrum sägte und hämmerte er an seinem Modell. Schnell tat sich die Anschlussfrage auf, wie viele Lampen denn eigentlich leuchten müssen, damit der Fußgänger abends auch ausreichend sieht. Vier Stück, befand der 16-Jährige.
Nach einer Woche Bastelarbeit stand sein Versuchsaufbau. Wenn Jonas seinen Miniaturfußgänger über die Straße bewegt, dann leuchten immer zwei Laternen vor und zwei Laternen hinter dem Fußgänger. In der Praxis stellt sich der Gymnasiast das so vor: " Per Funksignal wird die Information von Lampe zu Lampe übertragen. Das ist die einfachste Lösung." So müssten dann nicht immer alle Laternen brennen.
Doch was nützt die beste Idee, wenn die Umsetzung zu teuer ist? Auch dazu hat sich der 16-Jährige so seine Gedanken gemacht. Auf etwa 1000 Euro schätzt er die Investition pro Laterne, damit Bewegungsmelder und die Funkeinrichtung installiert werden können. Nach seinen Recherchen kämen gerade in Großstädten bis zu 100 Bürger auf eine Laterne. " Bei einer möglichen Anwohnerbeteiligung bleibt für den Einzelnen damit gar nicht mehr so viel übrig", sagt er.

Bildtext:

Lichter gehen beim Versuchsaufbau von Jonas Kannengießer auf. Der 16-Jährige hat sich Gedanken gemacht, wie sich die Straßenbeleuchtung effizienter gestalten lässt.

Foto:

Dirk Fisser
Autor:
Dirk Fisser


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