User Online: 1 | Timeout: 03:05Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bunte Karten gegen den Vollrausch
Zwischenüberschrift:
Caritasverband informiert und hilft beim Ossensamstag
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Immer mehr und immer jüngere Jugendliche trinken Alkohol, " bis der Arzt kommt", gerade am Ossensamstag. Das wissen die Mitarbeiter des Caritasverbandes für die Diözese Osnabrück. Am Samstag sind sie daher erneut mit dem " HaLT - Hart am Limit"- Präventionsteam vor Ort, um möglichst viele junge Leute vor dem Komasaufen zu bewahren oder ihnen anschließend zu helfen.
Ossensamstag 2010: Der Zug war noch nicht gestartet, und schon waren zwei Jugendliche im Vollrausch, nachdem sie Absinth getrunken hatten, erinnert sich Monika Schnellhammer von der Fachambulanz für Suchtprävention und Rehabilitation. Viele unterschätzen die Gefahren von massivem Alkoholkonsum, und so möchte das 15-köpfige Caritas-Team ohne erhobenen Zeigefinger dazu anregen, sich mit dem Thema Komasaufen und vor allem mit den Auswirkungen zu beschäftigen.
Ihr Einsatz der letzten Jahre hat Erfolg gezeigt: Musste das Präventionsteam 2007 noch 27 Jugendliche am Rettungszelt behandeln, waren es 2009 nur noch 18 und im letzten Jahr elf. Dabei ist die Zahl auffälliger Kinder und Jugendlicher insgesamt stark gestiegen. So wurden im Jahr 2000 bundesweit 9500 Jugendliche stationär behandelt, 2008 waren es 25 700.
Und das ist neu: Das Team der Caritas mischt sich beim Umzug mit bunten HaLT-Cards in die feiernde Menge und spricht gezielt junge Leute an, die stark betrunken oder auf bestem Weg dahin sind, ergänzt Sandra Kollmer: " Wir bieten Rat und Unterstützung an. Nicht nur Gespräche, sondern auch die Cards, auf denen Notfallmaßnahmen und Tipps im Umgang mit Alkohol jugendgerecht beschrieben werden."
Daneben ist das Team am Rettungszelt an der Domschule präsent, um betroffene Jugendliche, ihre Freunde und Eltern direkt anzusprechen, sie zu betreuen und Hilfe anzubieten. Bereits im Vorfeld sind die Eltern aller Schüler der Mittelstufen in Stadt und Landkreis angeschrieben worden, um auf die Problematik und die Hilfsangebote aufmerksam zu machen.

Bildtext:

Dem Komasaufen beim Ossensamstag sagt der Caritasverband den Kampf an.

Foto:

Archiv/ Jörn Petring
Autor:
awe


Anfang der Liste Ende der Liste