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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Hochhaus am Bahnhof wird zum Hotel
Zwischenüberschrift:
Investor baut 140 Zimmer für Etap
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. In dem achtstöckigen Hochhaus am Hauptbahnhof soll ein Hotel mit 140 Zimmern entstehen. Das 50 Jahre alte Gebäude werde innen und außen komplett umgebaut, kündigt Georg Funk von der Immoplan GmbH an.
Betreiber des Hotels soll Etap sein, ein Unternehmen der Accor-Gruppe. Etap wirbt mit " Komfort zum besten Preis", zu der Kette gehören 380 Hotels in ganz Europa. Auf den Weg gebracht wurde das Vorhaben von der Immoplan Projektentwicklung GmbH, einer deutsch-belgischen Kooperation mit einem Büro in Osnabrück. Als Bauherr und Eigentümer tritt ein Investor aus dem Ruhrgebiet auf. Der Kaufvertrag für das Gebäude sei in der vergangenen Woche unterschrieben worden, sagt Immoplan-Geschäftsführer Georg Funk. Er beziffert das Investitionsvolumen auf 7, 5 Millionen Euro.
Nach dem Zeitplan, den der Projektentwickler gemeinsam mit dem Investor aufgestellt hat, soll schon bald mit den Bauarbeiten begonnen werden. Zum November ist die Eröffnung einer Burger-King-Filiale im Erdgeschoss geplant. Ein zweites Ladenlokal im Anbau an der Möserstraße ist für einen Backshop reserviert, und im Stockwerk darüber sind Büros vorgesehen.
Das Etap-Hotel am Hauptbahnhof soll nach den Vorstellungen des Investors im März 2012 eröffnet werden. Mit der Planung ist das Büro ATP Architekten und Ingenieure befasst. Es handelt sich um ein österreichisches Unternehmen, das auch Niederlassungen in Deutschland hat. Für das Osnabrücker Projekt ist ATP Offenbach verantwortlich.
Die Planer wollen die grau-grüne Außenhülle des achtstöckigen Hochhauses komplett entfernen und durch eine zeitgemäße Wärmeschutzfassade aus weißem Putz und Glas ersetzen. Im Erdgeschoss sind Rezeption und Frühstücksbereich für das Hotel vorgesehen, in den sieben darüberliegenden Geschossen sollen jeweils 20 Zimmer entstehen. Um dem Feuerschutz Rechnung zu tragen, wird ein zusätzliches Treppenhaus an der Nordwestecke angebaut. Stellplätze will der Investor auf dem freien Grundstücksteil entlang der Eisenbahnstraße schaffen.
Das 28 Meter hohe Gebäude wurde 1960 fertiggestellt. Bauherr war die Versicherungsgesellschaft " Vereinigte Leben", die Bausumme betrug 2 Millionen Mark. Damals wurde der Neubau am Eingang zur Möserstraße als " repräsentatives Geschäftshaus" gefeiert. Als herausragendes Element galt der Umstand, dass der gesamte Hochhauskomplex auf Stützen steht, womit er eine gewisse Leichtigkeit ausstrahlen soll. An dieser Basis wollen die Architekten von ATP nicht rütteln.
In dem Gebäude, das zwischenzeitlich auch als Iduna-Hochhaus bezeichnet wurde, haben schon die verschiedensten Dienststellen ihre Büros eingerichtet, unter anderem die Deutsche Telekom. Seit Jahren steht der würfelförmige Kasten leer, lediglich die Geschäfte im Erdgeschoss sind vermietet.
Dass am Hauptbahnhof ein zweites Hotel entstehe, werde die Branche nicht erschüttern, meint Immoplan-Geschäftsführer Georg Funk. Eine Konkurrenzsituation zum benachbarten Advena-Hotel Hohenzollern sieht er nicht. Schon von ihrer Preisgestaltung sprächen beide Hotels ganz unterschiedliche Zielgruppen an.

Bildtext:

In die Jahre gekommen ist das achtstöckige Versicherungsgebäude am Hauptbahnhof, in dem jetzt ein Hotel mit 140 Zimmern entstehen soll.

Fotos:

Michael Hehmann
Autor:
Rainer Lahmann-Lammert


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