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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Mülltonnen und ihre Größe
Zwischenüberschrift:
Volumen durch Satzung geregelt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Festlegung einer Mindestgröße von Abfallbehältern führt immer wieder zu Nachfragen bei den Bürgern, die aufgrund ihrer persönlichen Situation einen anderen Bedarf bei der Behältergröße sehen. " Zur Vermeidung von wilder Müllentsorgung und zur Wahrung einer gerechten Verteilung der Kosten ist die Festlegung von Mindestgrößen unabdingbar und daher in der Satzung verbindlich geregelt", sagt Horst Baier, Finanzvorstand der Stadt Osnabrück.
Seit den 90er-Jahren hat der ehemalige Abfallwirtschaftsbetrieb, heute Osnabrücker Servicebetrieb, die Bürger zum Trennen und Sortieren der Abfälle aufgefordert. Durch das Trennen wurden die Abfallmengen in den Restmülltonnen weniger, sodass die vorhandenen Tonnengrößen von 120 und 240 Litern viel zu groß waren. Es erfolgte dann die Einführung der 80-Liter-Tonne, und statt wöchentlicher Leerung wurde als Regelabfuhr die 14-tägliche Leerung eingeführt. Im Juni 1998 wurde durch Gerichtsentscheid festgelegt, dass den Bürgern ein Restabfallbehältervolumen zur Verfügung zu stellen ist, welches angemessen ist zur Personenanzahl auf dem Grundstück, das heißt ein Mindestwert von zehn Litern pro Person und Woche. Die Stadt hat daraufhin kleinere Behälter angeboten. So gibt es seitdem 40-Liter-Tonnen für Ein- bis Zwei-Personen-Haushalte und 60-Liter-Tonnen für Drei-Personen-Haushalte.
" Es gibt auch immer wieder Bürger, die den Wunsch an die Stadt herantragen, gar keinen Abfallbehälter mehr haben zu wollen. Dem konnte nicht entsprochen werden, da in jedem Haushalt Abfälle anfallen und die anderen Bürger ungerechtfertigt höhere Gebühren zu zahlen hätten", so Baier.
Wilde Entsorgung
Durch die Festlegung von Mindestbehältervolumen pro Bürger wird eine geordnete Abfallentsorgung gesichert. Viele Bürger werden aus eigener Anschauung wissen, dass es Mitbürger gibt, die sich nicht immer verhalten, wie es sein sollte. So werden Abfälle nicht im eigenen Abfallbehälter entsorgt, sondern in der Landschaft. Davon zeugen die 1836 wilden Müllablagerungen, die von dem Osnabrücker Servicebetrieb allein im Jahr 2010 eingesammelt wurden. Würde nicht ein Mindestwert an Behältervolumen festgesetzt sein, wäre es fraglich, ob auf jedem Grundstück wirklich die tatsächlich benötigte Größe und Anzahl von Behältern aufgestellt wäre.
Beim Osnabrücker Servicebetrieb sind durchschnittlich bis zu 7000 Behälteränderungen im Jahr durchzuführen. Um diese Anzahl von Anträgen effizient abwickeln zu können, wird auf die Meldedaten zurückgegriffen.

Autor:
pm


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