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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ohren auf: Löffelhunde neu im Zoo
Zwischenüberschrift:
Geschwisterpaar noch schüchtern
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Im Osnabrücker Zoo gibt' s jetzt was auf die Löffel. Denn seit ein paar Tagen tummeln sich im Gehege neben den Nashörnern und den Elefanten zwei fuchsartige Raubtiere mit riesigen Lauschern: die Löffelhunde.
Noch etwas schüchtern ist das Geschwisterpaar, das den weiten Weg aus dem Prager Zoo nach Osnabrück angetreten ist. Bereits Ende Oktober sind die Löffelhunde am Schölerberg eingezogen, doch bislang hielten sie sich nur hinter den Kulissen auf, da für sie die ehemalige Außenanlage der Warzenschweine umgebaut werden musste.
Jetzt müssen sich die beiden Tierchen erst mal an ihr neues Zuhause gewöhnen. Oft rollen sie sich noch in der äußersten Ecke ihres Geheges zusammen, und nur mithilfe von ein paar Mäusen oder Heuschrecken kann sie Tierpfleger Andreas Fehring locken. Doch sobald der große graue Nachbar von links einmal laut trötet, sind sie auch schon wieder weg. Gerade das weibliche Tier ist noch etwas scheu.
Damit die Besucher des Zoos die beiden dennoch zu Gesicht bekommen, haben die Zoomitarbeiter eine Wärmelampe im vorderen Gehegebereich installiert. Wärme mögen Löffelhunde gerne, schließlich ist ihr Lebensraum die afrikanische Savanne. Aber auch die derzeitige Kälte macht ihnen nichts aus. " Sie sind ja in Prag zur Welt gekommen, also diese Temperaturen gewöhnt", sagt Lisa Simon vom Zoo Osnabrück.
Und warum haben die Löffelhunde so große Ohren? Die helfen ihnen, ihre Nahrung aufzuspüren und überschüssige Körperwärme abzugeben, erläutern die Zoomitarbeiter.

Bildtext:

Niedlich sehen die Löffelhunde ja aus. Aber wer sie einmal bei einer Fütterung erlebt hat, weiß: Diese Raubtiere haben nicht nur große Ohren, sondern auch scharfe Zähne

Foto:

Michael Hehmann
Autor:
Cornelia Laufer


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