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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Schluss mit der Energieverschwendung
Zwischenüberschrift:
Grundschule Haste wurde mit Geld aus dem Konjunkturpaket saniert
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Planungsphase dauerte rund ein Jahr, die Bauzeit noch einmal neun Monate. Tatsächlich hatten Schüler, Eltern und Lehrer aber noch viel länger auf die Runderneuerung der Grundschule Haste gewartet. Am Freitag fand die offizielle Wiedereröffnung statt. Motto: " Unsere Schule strahlt in neuem Glanz - wir strahlen mit."
Der Förderverein der Schule hatte für den großen Tag farbenfrohe neue T-Shirts spendiert, die die Schüler aber zunächst verdeckt hielten. " Aus einer dunklen, grauen Verpackung entspringt ein helles Leuchten", sagte Schulleiterin Bettina Kerkmann und bezog sich damit genauso auf das Schulgebäude. Wie wichtig ansprechende Räume für den Lernerfolg seien, unterstrichen alle Redner bei der Eröffnung. Jede Investition in Grundschulen, Kinderhorte oder Ganztagsschulen mache sich bezahlt, sagte Boris Pistorius. Der Oberbürgermeister verwies allerdings auch auf kostspielige Aufgaben, die die Stadt durch Land und Bund auferlegt bekomme, was wiederum die Investitionen in Bildung erschwere.
Allerdings: Für die Sanierung konnte die Stadt auf Fördermittel zurückgreifen. Von den rund 2, 5 Millionen Euro Investitionskosten stammten etwa 1, 4 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II. Die Verwaltung hatte eine Prioritätenliste erstellt, auf der die 1967 erbaute Grundschule Haste weit oben stand. Die Politik zog umgehend mit einem entsprechenden Ratsbeschluss nach, anschließend erfolgte die Freigabe durch das Land Niedersachsen.
Ohne das Konjunkturpaket hätte die dringende Sanierung in der Form nicht erfolgen können, berichtet Projektleiter Ralph Siebert vom Immobilien- und Gebäudemanagement der Stadt. " Wir hätten die Arbeiten in kleine Maßnahmen zerreißen müssen, was den Schulbetrieb jeweils gestört hätte."
Stattdessen gab es den großen Schlag unter der Leitung des Architekturbüros Flatau. Die Planung erfolgte zwischen April 2009 und März 2010. Anschließend wurden die Klassen in Containern auf dem Schulgelände unterrichtet. In dieser Zeit wurden die umfassenden Arbeiten erledigt. " Die Gebäudehülle ist komplett erneuert worden", sagt Siebert. Dazu gehört insbesondere die energetische Sanierung. Das Flachdach, die Fenster und die Glasfassaden im Erdgeschoss waren wahre Energieschleudern. Jetzt haben auch die Betonfassaden Vollwärmeschutz und die Kellergeschossdecke eine Wärmedämmung. Hinzu kamen Brandschutzsanierung und Barrierefreiheit sowie zusätzliche Arbeiten wie die Erneuerung der Innentüren oder ein Renovierungsanstrich.
Mittel für weitere Anschaffungen stehen nun auch zur Verfügung: Architekt Edmund Flatau überreichte Schulleiterin Bettina Kerkmann einen Scheck über 1800 Euro. Sein Büro sowie die ausführenden Handwerksbetriebe stellen den Betrag zur Verfügung.

Bildtext:

Die neue Grundschule Haste. Ohne das Konjunkturpaket II hätte die Schule nicht so schnell saniert werden können.

Fotos: Klaus Lindemann
Autor:
Henning Müller-Detert


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