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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Nadelöhr Kamp
Zwischenüberschrift:
Zu den Artikeln "Der Kamp ist wieder frei" und "Tunnel zum Hasepark macht Brücke 500 000 Euro teurer" (Ausgabe vom 27. Januar).
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Der Busring am Adolf-Reichwein-Platz wurde für 200 000 Euro umgebaut. Das Ergebnis behindert und bremst den Busverkehr weit mehr aus als die Fahrzeuge, die der Umbau verhindern soll: Die teils vierachsigen Gelenkbusse und die 15 Meter langen Solowagen, die über zwei Hinterachsen verfügen, verlangen vom Busfahrer sehr präzises Lenken, um in den Straßenbögen nicht auf die Bordsteine zu gelangen.
Alles nur deshalb, damit derjenige, der mit dem Pkw vom Neuen Graben in die Hasestraße möchte, mehr Appetit auf den Umweg über den Wallring bekommt, wo ihn je nach Wegwahl vier bis sieben Ampeln ausbremsen. Die verbotene Fahrt durch den Busring wird allenfalls von einer einzigen roten Ampel (an der Dielingerstraße) unterbrochen und bleibt nach wie vor auch dann attraktiver, wenn der Fahrer mal einen Augenblick hinter einem Bus an der Kamp-Promenade den Fahrgastwechsel abwarten muss.
Zwei Fünftel des Geldes hätte die Stadt bereits sparen können bei Verzicht auf die in ihrem Nutzen höchst fragwürdige Umgestaltung des Busrings zum Nadelöhr für den aktuell diskutierten Zugang Ost am Hauptbahnhof, der rund 500 000 Euro kosten soll. Nicht nur für den Hasepark, auch für die Nutzer der Bahn zum und aus dem dicht besiedelten östlichen Stadtteil Schinkel wäre der kurze Zugang von der Hamburger Straße zu den Gleisen sehr sinnvoll. [. . .] Einen hinreichend bemessenen Taxistand sollte die Stadt am Ausgang Ost nicht vergessen, um die Situation am Bahnhofsvorplatz zu entspannen und die teils maßlosen Begehrlichkeiten der Taxiunternehmen nach Aufstellfläche vor dem Hauptportal zu reduzieren."
Martinm Stur
Autor:
Fahrgastverband PRO BAHN, Region Südwestniedersachsen, Osnabrück


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