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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Klinikum kauft Diakonie-Krankenhäuser
Zwischenüberschrift:
Nach der Zustimmung des Osnabrücker Rates steht die Prüfung durch das Bundeskartellamt aus
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück/ Dissen/ Georgsmarienhütte. Die Verträge für den Erwerb der Diakonie-Krankenhäuser in Dissen und Georgsmarienhütte durch die Klinikum Osnabrück GmbH sind seit Längerem ausgehandelt. Die Zustimmung des Osnabrücker Rates war Dienstagabend im nicht öffentlichen Sitzungsteil nur noch Formsache.
Vorbehaltlich der noch ausstehenden Genehmigung durch das Bundeskartellamt übernimmt das städtische Unternehmen zu 100 Prozent die Diakonie-Klinikum Osnabrücker Land gGmbH, die neben den beiden Krankenhäusern weitere Gebäude und Grundstücke umfasst. Das Diakoniewerk Osnabrück hatte als Eigentümer seit September 2010 in einem sogenannten strukturierten Bieterverfahren einen Käufer für die beiden Einrichtungen gesucht. Drei Interessenten sollen ein Angebot abgegeben haben. Die Klinikum Osnabrück GmbH, die 2009 einen umfangreichen Kooperationsvertrag mit dem Dissener Krankenhaus geschlossen hat, galt zuletzt auch als Favorit für den Erwerb.
Zum Kaufpreis haben beide Seiten - wie in der Krankenhausszene üblich - Stillschweigen vereinbart. Wie im Vorfeld zu erfahren war, sieht der geschlossene Vertrag den Erhalt des Dissener 184-Betten-Hauses als Akutkrankenhaus vor sowie einen Ausbau der Leistungsangebote. Der Standort Dissen befindet sich seit Längerem in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation und hat einen erheblichen Sanierungsbedarf.
Für das Osnabrücker Klinikum macht die Übernahme der Diakonie-Einrichtungen Sinn, da es dadurch möglich ist, Patienten aus dem Südkreis-Bereich zu gewinnen, deren Heilung eine medizinisch umfassendere Behandlung erfordert, als dies im Albertinen-Krankenhaus gegeben ist. Beim Erwerb durch einen privaten Betreiber hätte die Gefahr gedroht, dass durch ein weiteres Konkurrenzangebot Patienten verloren gehen, die zur Auslastung der vorgehaltenen Leistungen notwendig sind.
Rund 450 Mitarbeiter sind derzeit an den Diakonie-Standorten in Dissen und Georgsmarienhütte (Krankenhaus mit " Innere Medizin"- Abteilung und Suchteinrichtung Haus Möhringsburg) beschäftigt. Für das komplette Personal gibt es eine Arbeitsplatzgarantie bis Ende 2015. In Georgsmarienhütte soll es einen Schwerpunkt für Suchtbehandlung sowie für Reha- und Pflegeeinrichtungen geben.
Autor:
Wolfgang Elbers


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