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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Nordtribüne gegen Bielefeld in voller Pracht?
Zwischenüberschrift:
Osnatel-Arena: "Aktion Lückenschluss" ist im Zeitplan - 700 000 Euro für 503 überdachte Sitzplätze
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Pünktlich zum Derby gegen Arminia Bielefeld am zweiten April-Wochenende soll sich die Nordtribüne der Osnatel-Arena erstmals in voller Pracht entfalten: Die Arbeiten sind im Plan, die " Aktion Lückenschluss" wird dem VfL 503 zusätzlicheüberdachte Sitzplätze bescheren.
" Wir nutzen die Zeitfenster zwischen den Heimspielen optimal aus", sagt Bauleiter Heiko Lugt vom Ibbenbürener Generalplaner agn, " wir liegen gut im Plan. Wenn das Wetter mitspielt, ist gegen Bielefeld alles fertig."
Alles fertig heißt: Die im August 2008 eröffnete Nordtribüne wird verlängert bis zur Plattform vor der Anzeigetafel. Wo bisher nur neun Reihen mit unüberdachten Sitzplätzen zur Verfügung stehen (und entsprechend wenig nachgefragt sind), erfolgt der Ausbau auf 22 Reihen sowie weiteren Stammtisch-Plätzen, wie die rustikalen, aber sehr beliebten Business-Seats genannt werden.
Die Verlängerung des Daches verschiebt auch die Stützpfeiler des transparenten Witterungsschutzes so weit in Richtung Westtribüne, dass es keine Sichteinschränkungen auf den äußeren Plätzen mehr geben wird.
Möglich geworden war der Lückenschluss im September, als der VfL nach zähen und lange vergeblichen Verhandlungen in den Besitz des hinter der Tribünenlücke liegenden Grundstücks mitsamt einem leer stehenden Mehrfamilienhauses kam. Damit endete ein fast 60 Jahre alter Streit, der beim ersten Ausbau der Bremer Brücke 1952 zwischen dem damaligen VfL-Präsidenten Friedel Schwarze und dem Grundstückseigentümer bei den Verhandlungen um die Pacht ausgebrochen war.
Für 200 000 Euro kaufte der Verein Grundstück und Haus; die Baumaßnahme wird mit 500 000 Euro veranschlagt. " Beide Summen kommen nicht aus dem laufenden Etat, werden extern finanziert und sind zweckgebunden - das heißt, das Geld hätte für Investitionen in die Mannschaft nicht zur Verfügung gestanden", sagt Ralf Heskamp. Der Geschäftsführer ist vom Sinn des Ausbaus nicht nur aus optischen Gründen überzeugt: " Wenn wir pro Saison nur zwei ausverkaufte Spiele haben, rechnet sich das Projekt."
Über die Pläne zur Nutzung des Grundstücks in der Ecke zwischen West- und Nordtribüne gibt es vom Verein keine Stellungnahme. Im Umlauf sind Gerüchte über die Errichtung eines zusätzlichen Gebäudes, mit dem vor allem die anhaltend starke Nachfrage nach Logen befriedigt werden soll. Ob der gelegentlich in Erwägung gezogene Ausbau der Stehränge der West- und/ oder Osttribüne noch zur Debatte steht, ist ebenfalls offen. Experten gehen davon aus, dass eine Erhöhung der Kurven auf Nordniveau zu einer Steigerung der Kapazität auf 20 000 führen könnte. Wichtiger als die absolute Zahl der Plätze ist für den Verein allerdings ein möglichst hoher Anteil an Sitzplätzen, die den Kartenschnitt (Erlös pro Ticket) entscheidend steigern.
Autor:
hp


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