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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Schatzsuche rund um den Rosenplatz
Zwischenüberschrift:
Geocaching: Studenten entwickeln Routen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. An der Ecke Wörthstraße/ Iburger Straße wehte am Freitagnachmittag eine steife Brise. Regentropfen durchnässten die Kleidung von Bewohnern des Rosenplatz-Viertels und einer Gruppe Studenten. " Ideales Wetter für Geocaching", sagte Sozialpädagoge Michael Tiaden ironisch. Zusammen mit Sonja Finkmann von Stadtteilbüro Rosenplatz und Studenten der Hochschule hat er eine moderne Form der Schnitzeljagd durch das Viertel entworfen.
Geocaching ist, kurz gesagt, eine Schatzsuche mit einem GPS-Empfänger. Darauf geben die Teilnehmer Koordinaten ein, die sie zu den geheimen Verstecken, den sogenannten Caches, führen. Die Studenten der Sozialen Arbeit an der Hochschule haben das Sanierungsgebiet " Soziale Stadt" im Viertel um den Rosenplatz zu einem Ort der Schatzsuche gemacht. Das Stadtteilbüro hat zwei GPS-Geräte angeschafft. Die können sich dort Bewohner ausleihen und ihr Quartier über das Geocaching besser kennenlernen, sagte Sonja Finkmann.
Schatzsucher im Rosenplatz-Viertel können auf Routen für Familien und Kinder oder für Erwachsene wandeln. Die Caches auf diesen Routen sind in Erholungs- und Grünflächen sowie Spielplätzen versteckt oder führen an Sanierungsflächen und markanten Gebäuden im Quartier vorbei, erklärte Michael Tiaden.
Das marode Haus am Rosenplatz, der erste Schnellimbiss Osnabrücks, der Hochbunker an der Klöntrupstraße standen am Freitag ebenso auf der Route wie die Arbeitslosenselbsthilfe in der Teutoburger Schule oder der Spielplatz an der Wörthstraße. Karin Aquino hat 15 Jahre lang an der Wörthstraße gewohnt und lebt immer noch im Quartier. " Hier hat sich in der letzten Zeit viel getan", sagt sie. Sie wolle das Viertel genauer unter die Lupe nehmen, gibt sie als Grund für ihre Teilnahme an der Schatzsuche an. Da sie mit Jugendlichen arbeitet, will sie zudem wissen, ob es sich bei ihrer Tätigkeit sinnvoll einsetzen lässt.
Davon ist Thorsten Bäcker überzeugt. Er studiert Soziale Arbeit an der Hochschule und glaubt, dass Geocaching bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Freizeitbereich eingesetzt werden kann. Geocaching sei aber auch eine " super Beschäftigung" für Erwachsene, sagt er. " Das ist anders als ein normaler Spaziergang."

Bildtext:

Ein GPS-Empfänger ist erforderlich fürs Geocaching.

Fotos:

Klaus Lindemann
Autor:
Thomas Wübker


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