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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Stadt unterläuft die eigenen Ziele"
Zwischenüberschrift:
NABU kritisiert Pläne für die Gartlage
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Naturschutzbund (NABU) Osnabrück will die geplante Erweiterung des KME-Betriebsgeländes in der Gartlage verhindern. " Die Planungen widersprechen in eklatanter Weise in allen Punkten dem Ratsbeschluss vom 8. Juli 2008 (, Berücksichtigungökologischer Kriterien in der Bauleitplanung?)", wird der Erste Vorsitzende des NABU, Andreas Peters, in einer Pressemitteilung zitiert.
Die überplanten Freiflächen dienten als sogenannte " grüne Finger" unwidersprochen der Frischluftzufuhr ins Stadtzentrum, versorgten die Innenstadt mit Sauerstoff und würden Abgase und Feinstaub binden. " Jedweder Verlust von Waldbereichen würde zu einem Anstieg der Schadstoffkonzentration in Innenstadt-Nähe führen. Das Sandbachtal und die Gartlage sind somit ein nicht wegzudenkender Faktor für das Stadtklima", so Peters. " Eine Bebauung würde die Umweltzone und die Klimaschutzbemühungen der Stadt Osnabrück ad absurdum führen und dem Luftreinhalte- und Aktionsplan der Stadt von 2008 zuwiderlaufen", betont der NABU-Chef. Im Ratsbeschluss und einem darauf beruhenden Faltblatt der Stadt Osnabrück heiße es wörtlich: " Die durch die stadtklimatologische Untersuchung Osnabrück identifizierten Kaltluft- und Frischluftentstehungsgebiete und ihre Leitbahnen, die zum Teil bis ins Stadtzentrum reichen, sind danach möglichst von einer Bebauung frei zu halten."
Diese selbst gesetzten Ziele würden mit der vorliegenden Planung unterlaufen, betont der NABU und appelliert an Stadtverwaltung und Ratsfraktionen, gemeinsam mit KME nach einer verträglichen Alternativlösung zu suchen. " Die Bürger der Stadt reglementiert man, aber der Schwerindustrie erlaubt man großzügige Ausnahmen. Dies ist den Osnabrückern logisch nicht klarzumachen", meint Peters.In einer an den städtischen Fachdienst Bauleitplanung adressierten Stellungnahme kündigt der NABU an, die weiteren Planungsschritte " sehr genau zu beobachten" und eventuell Rechtsmittel zu nutzen.
Autor:
pm


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