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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Tschernobyl vergessen?
Zwischenüberschrift:
Zur aktuellen Diskussion um erneuerbare Energien (Ausgabe vom 28. Januar).
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Herr Reiter hat recht, dass Anschubfinanzierungen für erneuerbare Energien eine runde Sache sind. Über 20 Jahre garantierte Traumrenditen sind jedoch gegenüber dem Verbraucher nicht zu verantworten. Wenn selbst der Sachverständigenrat für Umweltfragen eine Deckelung der Solarförderung vorschlägt und allein in diesem Jahr über 13 Milliarden an Ökosubventionen durch den Verbraucher zu leisten sind, so ist eine Diskussion über die Begrenzung der Förderungen überfällig. Bei der Kernkraft haben die Betreiber für die Endlagerung in ihren Bilanzen Rückstellungen bilden müssen. Hier kommen also die Unternehmen auf. Dafür muss die Politik jedoch Hand in Hand mit der Wissenschaft ein Endlager festlegen, wobei auch dann aus meiner Sicht immer die Möglichkeit der Rückholung gegeben bleiben muss."
Fabian Ettrich
Osnabrück

" Ruhig und sicher fließt der Strom aus Kohle und aus Kernes Kraft, weil gut gesichert, sorgsam gehütet und bewacht. Und gegen alle grün-rote Hetze - noch das Beste erhält er ungezählte Arbeitsplätze! Alle Windräder stehen still, wenn der Wind nicht blasen will. Selbst, bei Sturm - oh Graus - fällt der Strom dann auch noch aus! Auch ? Voltaik? in der Nacht hat noch keinen Strom gebracht! Darum: Eines ist ganz gewiss: Ökostrom allein bringt Kälte, Dunkelheit und Finsternis! Deshalb: Für eine sichere Stromversorgung in Deutschland mit Kohlestrom und Kernkraftstrom - ja, bitte!"
Wilhelm Platt
Mülheim an der Ruhr

" Immer wieder wird in Leserbriefen über die " Subvention" von alternativer Energietechnik, zum Beispiel Fotovoltaikanlagen, geschimpft, und dass " wir alle" das bezahlen müssen. [. . .] Das ist ja auch so einfach. Doch was ist eigentlich wahr, und was ist Lüge, wenn es um Subventionen geht? Atomkraftwerke zum Beispiel können nur deswegen so billigen Strom erzeugen, weil sie auch subventioniert werden. Sie sind nicht für Schäden und AKW- Unfälle verantwortlich und müssen auch nicht entsprechend versichert sein. Müssten AKW-Betreiber alle Folgekosten bezahlen, wäre Atomstrom unbezahlbar. Das will aber niemand wahrhaben.
Und überhaupt, haben wir Tschernobyl schon vergessen? 1986 ist dort ein dermaßen grauenvoller Unfall passiert, dessen Folgen noch heute in Süddeutschland zu spüren sind. Kranke Kinder kommen außerdem jedes Jahr zur Erholung nach Deutschland, auch in den Landkreis Osnabrück! Was seinerzeit in der Ukraine passiert ist, kann eigentlich nicht in Worte gefasst werden! Man sollte sich mal (richtig) informieren, wer und was wie subventioniert wird, ehe man sich über Fotovoltaik-Anlagen und deren Subventionierung beschwert."
Jürgen Blumenkamp
Hunteburg
Autor:
Fabian Ettrich, Wilhelm Platt, Jürgen Blumenkamp


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