User Online: 3 | Timeout: 06:48Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Klimaschutz und Wohnen im ländlichen Raum
Zwischenüberschrift:
Budgetschwerpunkte für 2011 im Ausschuss Planen und Bauen vorgestellt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Trotz sinkender Einnahmen will der Kreis in die Straßenerhaltung investieren. Foto: Archiv/ Klaus Lindemann
sh Osnabrück. Weniger Baugenehmigungen und eine Änderung der entsprechenden Novelle des Bundes bringt dem Kreis weniger Geld. Es wird mit Mindereinnahmen von 217 000 Euro gerechnet. Aber auch bei den Bußgeldverfahren ist im Ergebnishaushalt ein Minus von 82 000 Euro eingeplant. Bei der Wohnraumförderung steht dem eine Steigerung von 136 000 Euro entgegen.
Diese Zahlen nannte Fachbereichsleiter Arndt Hauschild jetzt im Ausschuss Planen und Bauen. Insgesamt verschlechtert sich der Ergebnishaushalt im Bereich " Planen und Bauen" in diesem Jahr um 57 600 Euro. Im Bereich " Straßen" sind es 200 300 Euro.
Handlungsschwerpunkte beim " Planen und Bauen" sind der Klimaschutz und die Zukunft des Wohnens und Lebens speziell im ländlichen Raum. So sind für Planung von Windparks und Solarparks 45 000 Euro angesetzt und für Biogasanlagen 15 000 Euro. Quartiersinitiativen und Wohnungsmarktbeobachtung schlagen mit jeweils 25 000 Euro zu Buche und die Fortsetzung des Monumentendienstes mit 40 000 Euro.
Die finanziellen Zuweisungen des Landes werden immer knapper. Das merkt auch der Landkreis Osnabrück bei seinen geplanten Investitionen im Straßenbau. So sind in diesem Jahr lediglich noch 352 400 Euro an Zuweisungen nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) vorgesehen. In den kommenden Jahren steigen die Zuschüsse allerdings wieder. In diesem Jahr sinkt die gesamte Investitionssumme des Kreises für den Bereich Straßen von 5, 7 Millionen auf 4, 9 Millionen Euro. Dabei erhält der Kreis gut 600 000 Euro von Dritten wie GVFG, Gemeinden und Verkauf von Anlagevermögen. Den Rest muss der Kreis selber aufbringen. Wie Fachdienstleiter Jürgen Schwietert erläuterte, soll durch die Investitionen die Leistungsfähigkeit des Kreisstraßen- und Radwegenetzes sichergestellt werden. Trotz eines sinkenden Gesamtbudgets sind eine Brücke für 282 300 Euro geplant und Zuwächse beim Kreisstraßenbau um 108 300 Euro.
Handlungsschwerpunkte bei den Investitionen im Straßenbau sind die Umsetzung der regionalen Strategie zum Klimaschutz, die Breitbandversorgung im ländlichen Raum, zukunftsfähige Mobilität und ein Erhaltungsmanagement für den Betrieb und die Erhaltung der Kreisstraßen.
Hierfür soll eine moderne Datenbank angeschafft werden, Kosten: rund 40 000 Euro. Für die Förderung des Klimaschutzes sind 25 000 Euro vorgesehen. Die Förderung des Breitbandnetzes soll durch entsprechende Koordination kostenneutral erfolgen, und für die künftige Mobilität sollen Lücken im Radwegenetz geschlossen werden.
Gegen Wallhecken an den Straßen zur Förderung des Klimaschutzes sprach sich Wilhelm Backhaus (FDP) aus. Denn dadurch würde die Gefahr von Wildunfällen stark erhöht. Backhaus blieb mit seinem Antrag, das Geld anderweitig einzusetzen, aber allein.
Für eine Erhöhung des Budgets " Straßen" um 600 000 Euro plädierte Rolf Gelinsky für die CDU. Dieses Geld soll vorwiegend für den Winterdienst und den Radwegebau eingesetzt werden. Unterstützung erhielt er dafür von der SPD.
Bei einer Enthaltung billigte der Ausschuss das Investitionsprogramm des Kreises für den Straßenbau. Beim Budget " Planen und Bauen" gab es zwei Enthaltungen.

Autor:
sh


Anfang der Liste Ende der Liste