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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Das neue Gesicht der Lotter Straße
Zwischenüberschrift:
Hochwertiges Viertel geplant
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. So also soll es aussehen, das neue Quartier auf dem Gelände des alten Busdepots an der Lotter Straße. Stadtbaurat Wolfgang Griesert stellte jetzt eine Fotomontage vor, die einen Eindruck von der Fassade an der Ecke Lotter Straße/ Am Kirchenkamp vermittelt.
Von Wilfried Hinrichs - Der Baukonzern Hochtief hatte im Dezember den Kaufvertrag unterschrieben. Die Konzepte und Pläne waren bislang nur dem kleinen Kreis der Projektbeteiligten bekannt. Auch bei der Pressekonferenz Mitte Januar blieb sich Hochtief vage. Von einem " kompletten Stadtviertel mit Wohnungen, Büroflächen, Einzelhandel, Gastronomie und Parkraum" war die Rede. In die Karten schauen ließ sich Hochtief-Niederlassungsleiter Malchus Schwarzer aber noch nicht. Der Konzern will die kompletten Pläne erst veröffentlichen, wenn sie reif sind. 40 bis 50 Millionen Euro werden in den kommenden Jahren in den Bau des neuen Quartiers investiert.
Immerhin: Vom Entree am Hans-Callmayer-Platz liegt jetzt eine Ansicht vor. Stadtbaurat Wolfgang Griesert war es wichtig, diese Computeranimation den Mitgliedern des Stadtentwicklungsausschusses zu zeigen. Sie soll den Beweis liefern für das hohe städtebauliche Niveau, das in diesem Vergabeverfahren gefordert wurde. " Wir wollen Qualität", sagte Griesert, und zwar in jeder Hinsicht: bei den Fassaden, den Geschäftszeilen, der Flächengestaltung, den Materialien.
Der Kopenhagener Architekt Prof. Carsten Lorenzen arbeitet an einem Master-Design für das Projekt. Lorenzen gilt international als Experte für zeitgemäße Wohnarchitektur. In Osnabrück hat er das Jahn-Carré auf dem ehemaligen Fuhrparkgelände an der Jahnstraße gestaltet.
Nach den Plänen von Hochtief werden die Stadtwerke-Gebäude am Kirchenkamp abgerissen, ebenso die früheren Produktionshallen der Chemiefabrik Hagedorn. Das viergeschossige Fabrikgebäude aus dem 19. Jahrhundert soll stehen bleiben und " in die Neugestaltung integriert werden", wie es im Hochtief-Projektbericht heißt.
Die Hochtief Projektentwicklung GmbH hatte sich unter zwölf Bewerbern in einem Investorenauswahlverfahren durchgesetzt, das die Baubecon 2009 im Auftrag der Stadt ausgeschrieben hatte. An den Zuschlag ist der Kauf der Grundstücke geknüpft.
Hochtief hat das 1, 3 Hektar große Gelände an der Lotter Straße und einen halben Hektar des ehemaligen Busdepots zwischen Augustenburger Straße und Ernst-Sievers-Straße gekauft. Die übrigen Flächen sollen anderen Investoren zur Verfügung gestellt werden.
Zum Sanierungsgebiet gehört auch die ehemalige Shell-Tankstelle an der Lotter Straße mit einer Garagenzeile. Dazwischen liegt die alte Polizeiwerkstatt. Die Stadt Osnabrück versucht das Land Niedersachsen zu überzeugen, die Werkstatt umzusiedeln. Dann könnte die Fläche in das Sanierungsgebiet integriert werden.

Die Zukunftsperspektive für den Hans-Callmayer-Platz. Hochtief will an der Ecke Lotter Straße/ Am Kirchenkamp einen städtebaulichen Akzent mit Geschäften, Büros und Wohnungen setzen.
Grafik: Lorenzen
Autor:
Wilfried Hinrichs


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