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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wohnungen auf dem Gießerei-Gelände
Zwischenüberschrift:
Wenn Borgelt den Betrieb aufgibt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
hin Osnabrück. Die Stadt ist entschlossen, auf dem Gelände der umstrittenen Eisengießerei Borgelt in Eversburg klare Verhältnisse zu schaffen. Wenn der Betrieb, wie angekündigt, zum 30. April die Arbeit einstellt, soll Schluss sein mit der industriellen Nutzung mitten im Wohngebiet. Dann sollen auf dem Eckgrundstück Wohnungen entstehen.
Der Stadtentwicklungsausschuss sprach sich am Donnerstagabend einstimmig dafür aus, einen Bebauungsplan für das Gießerei-Gelände an der Ecke Schwenkestraße/ Triftstraße aufzustellen. " Wir nehmen damit das Heft des Handelns in die Hand", sagte Stadtbaurat Wolfgang Griesert. Der Zeitpunkt sei genau richtig, denn die Stadt gebe damit der Grundstücks-Besitzgesellschaft ein Signal, wie die Fläche entwickelt werden soll. Mit dem Aufstellen eines Bebauungsplans habe die Stadt auch die Möglichkeit, eine Veränderungssperre zu verhängen. Damit könnte eine unerwünschte Nachnutzung verhindert werden, so Griesert.
Der Ausschuss hat eine klare Präferenz für die Nachnutzung: Wohnen. Das sei für den Eigentümer zugleich die wirtschaftlichste Option, sagte Volker Bajus (Grüne). Er mahnte aber angesichts der Vorgeschichte, " die höchste Beobachtungsstufe" einzuhalten. Auch wenn Borgelt den Betrieb tatsächlich einstelle, könnte jederzeit ein anderes Unternehmen die Gießerei fortführen. Die Betriebsgenehmigung erlösche erst nach drei Jahren.
Anwohner wehren sich seit Jahrzehnten gegen gesundheitsschädigende Emissionen der Eisengießerei. Borgelt muss mit der Stilllegung darlegen, welche Umweltgefahren von dem ruhenden Betrieb ausgehen können. Demnächst wird es dazu ein Gespräch bei der Gewerbeaufsicht geben, zu dem auch Vertreter der Stadt geladen sind.

Autor:
hin


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