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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Begeistert" von der Oberschule
Zwischenüberschrift:
Kultusminister Althusmann: Kommunen sollen selbst entscheiden
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Stehen hinter der Oberschule: (von links) Irene Thiel, CDU-Kreisvorsitzender Burkhard Jasper, Kultusminister Bernd Alt husmann und die Landtagsabgeordnete Anette Meyer zu Strohen. Foto: Egmont Seiler
hin Osnabrück. Die geplante Oberschule gewinnt immer mehr Anhänger. Kultusminister Bernd Althusmann (CDU) verspürte am Mittwochabend während einer Info-Veranstaltung der Osnabrücker CDU deutlich Rückenwind für seine Pläne, die Haupt- und Realschule zu einer Oberschule zusammenzuführen und ein zweigliedriges Schulsystem zu etablieren.
" Wir sind begeistert von dem Konzept", sagte die Elternsprecherin der Haupt- und Realschule in Hagen, Birgitt Lintker. Sie kritisierte aber massiv die Blockade des Landkreises, der vorerst keine Oberschulen mit gymnasialem Zweig zulassen will, um den Bestand der Gymnasien im Landkreis nicht zu gefährden. " Reden Sie noch einmal mit dem Dezernenten und den Politikern", gab Althusmann der Elternsprecherin mit auf den Weg. Er selbst werde sich aber nicht einmischen. Althusmann: " Wir wollen die lokalen Schulträger nicht entmündigen, denn sie wissen am besten, was vor Ort zu tun ist."
Deshalb werde die Landesregierung die Oberschule auch nicht zur Pflicht machen, sondern als Angebot einführen. Die Kommunen sollen selbst entscheiden, ob sie Hauptschulen auflösen wollen. Allerdings: Nur elf Prozent der Schüler in Niedersachsen wählen die Hauptschule an, und 70 Prozent der Hauptschulen im Lande erreichen nicht die vorgeschriebene Schülerzahl. Die Stadt Osnabrück prüft die Einführung der Oberschule. Einen entsprechenden Grundsatzbeschluss fasste der Rat im Dezember. Als Standort käme die Innenstadt infrage, sagte Irene Thiel, schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Rat.
Vor etwa hundert Zuhörern aus Stadt und Landkreis - in der Mehrzahl Lehrer, Elternvertreter und Kommunalpolitiker - skizzierte Alt husmann seine bildungspolitischen Ziele jenseits der aktuellen Strukturdebatte: " Ich will lieber über Inhalte und Konzepte diskutieren", betonte der Minister aus Lüneburg. Die größten Herausforderungen seien der wachsende Anteil von Kindern aus Migrationsfamilien, die Inklusion (Unterricht von behinderten Kindern in Regelschulen) und die Vorbereitung der Schüler auf das Berufsleben.
Besonders die Inklusion werde das Land und die Schulträger vor große Aufgaben stellen, so Althusmann: " Überlegen Sie mal, welche Schulen heute schon barrierefrei sind..." Die Investitionen und die Fortbildung der Lehrer müssten Bund, Länder und Kommunen gemeinsam schultern. Die Inklusion werde aber nicht zur Abschaffung aller Förderschulen führen, betonte der Minister. Entscheidend sei immer das Kindeswohl.
Autor:
hin


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