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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Das können wir nicht aus dem Ärmel schütteln"
 
Hagen will eine Oberschule
Zwischenüberschrift:
Vor 2012 keine Oberschulen mit gymnasialem Zweig auf Kreisebene - Einstimmiger Beschluss im Fachausschuss
 
Stimmt Landkreis einem gymnasialen Zweig zu?
Artikel:
Kleinbild
 
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Originaltext:

we O snabrück. D ie n eue O berschule w ird i m L andkreis O snabrück z um 1. A ugust n ur o hne g ymnasiales A ngebot e ingeführt. D as i st d ie e instimmige B eschlussempfehlung, die j etzt d er A usschuss f ür B ildung, Kultur u nd S port e instimmig g efasst h at.
D ie V orlage d er K reisverwaltung s chließt l angfristig d ie E inrichtung v on A ngeboten m it g ymnasialem Z weig i n d er S ekundarstufe I n icht a us, knüpft d ies a ber a n k onkrete B edingungen. W ichtigster P unkt: Bestehende G ymnasien d ürfen d urch d ie n eue S chulform n icht g efährdet w erden.
K reisrat M atthias S elle m achte d eutlich: " Wir k önnen d as n icht a us d em Ä rmel s chütteln, sondern b rauchen e inen P lanungszeitraum, bevor s ich k onkrete A ussagen m achen l assen, in w elchen K ommunen d ie E inrichtung s olcher A ngebote s innvoll i st." Er m achte d eutlich, dass a lle G emeinden m it I nteresse a n e iner O berschule m it g ymnasialem A ngebot d ie g leichen S tartbedingungen h aben m üssten. D er L andkreis w olle k eine E ntscheidungen v on F all z u F all, sondern E ckpunkte f ür e ine S chulentwicklungsplanung f estlegen. D ies s ei a uch m it d en B ürgermeistern d er L andkreiskommunen a bgestimmt u nd Z iel, ein g emeinsames P apier z ur k ünftigen S chulstruktur v orzulegen.
A ls V orgaben f ür O berschulen m it g ymnasialem Z weig s ind d erzeit v on V erwaltungsseite v orgesehen: Bestehende G ymnasien d ürfen d urch d iese n euen A ngebote i n i hrem B estand u nd i n i hrer L eistungsfähigkeit n icht d auerhaft g efährdet w erden, und d ie n euen E inrichtungen m üssen d ie e rforderlichen S chüler- und K lassenzahlen " dauerhaft e rreichen". Unter d em l etzten P unkt w ird e ine g esicherte P rognose f ür e inen Z eitraum v on z ehn J ahren v erstanden. W eiterhin i st g eplant, die K ommunen a n d en K osten z u b eteiligen. D ie S achkosten f ür d ie S chüler d es G ymnasialzweiges s eien a nalog d en R egelungen f ür d ie H aupt- und R ealschule - abzüglich d es S achkostenzuschusses d es K reises - von d en T rägern d er O berschule z u b estreiten. K reisrat S elle: " Sonst f ührt d as z u K ritik v on d en G emeinden, die k ein d erartiges A ngebot h aben."
Die O berschulplanung f ür d en L andkreis s oll e rarbeitet w erden, sobald d er L andtag i m M ärz d en G esetzentwurf v erabschiedet h at. D ie L andesregierung b eabsichtigt, die O berschule a ls g leichberechtigte S chulform n eben H aupt-, Realschulen u nd G ymnasien e inzurichten. B ei A ngeboten m it g ymnasialem Z weig b ekommen d ie K reise a ls S chulträger e in V etorecht.
D ie V ertreter d er C DU/U WG-G ruppe u nd d er a nderen F raktionen s ignalisierten Z ustimmung z um g eplanten V orgehen. P eter K overmann ( CDU) betonte: " Es i st v ieles w ünschenswert, aber n icht a lles m achbar." SPD-V ertreter V olker T heo E ggeling u nterstützte d ie " Programmatik d er V orlage", machte a ber d eutlich, dass d er K reiselternrat b eteiligt w erden m üsse. F ür d ie G rünen e rklärte R einhardt W üstehube: ! Es g ibt h ier ü berhaupt k einen G rund, etwas ü bers K nie z u b rechen."

Hagen w ill e ine O berschule

S timmt L andkreis e inem g ymnasialen Z weig z u?

Zustimmung f anden d ie P läne a uch a uf d em P odium m it W erner G rade, Norbert O rtmanns, Birgitt L intker, Karl-H einz K lare, Astrid H erkenhoff u nd D ieter E ickholt ( v. l.) F oto: Thomas O sterfeld
h md H agen. P odiumsdiskussionen s ind n icht s elten S chauplatz h itziger K ontroversen. A nders b ei d er V eranstaltung i m B ürgerhaus N atrup-H agen. B reite Z ustimmung g ab e s z u d em A ntrag d es S chulvorstands, die H aupt- und R ealschule z um k ommenden S chuljahr z ur O berschule u mzuwandeln. A llerdings b leibt o ffen, ob d er L andkreis O snabrück e inem G ymnasialzweig z ustimmt ( siehe d ie S eite O snabrücker L and).
Fünf G äste b egrüßte M oderatorin B irgitt L intker, Elternratsvorsitzende d er H aupt- und R ealschule: Karl-H einz K lare, bildungspolitischer S precher d er C DU i m L andtag, Bürgermeister D ieter E ickholt, Werner G rade, Dezernent d er L andesschulbehörde i n O snabrück, Schulleiter N orbert O rtmanns s owie U nternehmerin A strid H erkenhoff, die a uch O bermeisterin d er E lektro-I nnung O snabrück i st.
I nsbesondere d ie S chülerströme, die G rade n achzeichnete, ziehen H andlungsbedarf n ach s ich. S o l autet d ie P rognose, dass i m L andkreis O snabrück i m J ahre 2 020 n ur 1 1,8 P rozent a ller M ädchen u nd J ungen d ie H auptschule ( 2008: 16,9 P rozent) besuchen w erden - bei s inkenden G esamtzahlen. F ür H agen d rohe e ine " verbundene H aupt- und R ealschule. D as i st M üll, das w ollen w ir n icht", stellte O rtmanns f est. A ber a uch d ie A usbildungsfähigkeit d er S chüler s piele e ine R olle. D ie A nforderungen a n d en N achwuchs v erdeutlichte H erkenhoff. S ie b efürwortete d ie O berschule, weil s ie e ine p assende F örderung i n a llen d rei Z weigen e rmögliche.
K lare f asste d ie V orzüge d er n euen S chulform z usammen: Die S chullaufbahn b leibe l änger o ffen, es w erde m ehr g emeinsam g elernt, ohne d ass d ie L eistungsorientierung d arunter l eide. D azu b iete d ie S chulform e ine h ohe D urchlässigkeit. E ickholt h ob d ie " weichen S tandortfaktoren" hervor: Eltern w ünschten e ine g ute I nfrastruktur a us K rippen, Kindergärten u nd e ben S chulen, die a lle M öglichkeiten o ffenhielten.
D ie F rage b leibt: Ist i n H agen a uch d ie O berschule m it g ymnasialem Z weig b is z ur z ehnten K lasse m öglich? Genau d ieser s oll z um S chuljahr 2 012/1 3 e ingerichtet w erden. D afür s ei H agen " prädestiniert", so d ie e inhellige M einung - wobei j eweils e in " Aber" folgte: Für G ymnasien i st d er L andkreis O snabrück a ls S chulträger z uständig, der s eine Z ustimmung g eben m üsste. U nd d aran g ibt e s m it B lick a uf d as G ymnasium O esede Z weifel. " Wir b rauchen d ie U nterstützung d er E ltern", unterstrichen L intker u nd E ickholt e inhellig. D ie S chule i n G MHütte w erde d urch e in n eues H agener A ngebot n icht i n i hrer E xistenz b edroht, betonte a uch K lare: " Die A rgumentation i st f alsch."
Autor:
we, hmd


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