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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
In Osnabrück lahmt der Wohnungsbau
Zwischenüberschrift:
Studie: Defizite in der Stadt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. In Osnabrück müssen bis 2025 mindestens 7000 neue Wohnungen gebaut werden, um den Bedarf zu decken. Das geht aus einer Studie der Stadtverwaltung hervor.
Von Wilfried Hinrichs - Das " Monitoring Wohnen" des Referats für Stadtentwicklung hat auf der Grundlage amtlicher Statistiken die Entwicklung des Wohnungsmarktes von 2000 bis 2009 analysiert und eine Prognose bis 2025 erstellt. Die Kernaussage: Auch wenn die Zahl der Einwohner mit Erstwohnsitz in Osnabrück bis 2025 sinkt (minus 3, 6 Prozent), müssen 7000 Wohnungen neu entstehen. Die Gründe: steigende Zahl der Einpersonenhaushalte und höhere Wohnansprüche.
Der Wohnungsbestand ist nur leicht gestiegen. In den vergangenen zehn Jahren sind in Osnabrück 3281 Wohnungen neu entstanden - im Schnitt also 328 Wohnungen pro Jahr. Doch der Zuwachs ist von Jahr für Jahr deutlich gesunken. Im Jahr 2000 wurden 420 Wohneinheiten fertiggestellt, 2009 waren es nur noch 195. Damit folgt Osnabrück dem allgemeinen Trend. In Niedersachsen ging die Zahl der Neubauten von 2000 bis 2008 um 58 Prozent zurück. Zu beachten ist, dass mit dem Abzug der Briten 1370 Wohneinheiten in Mehrfamilienhäusern oder Ein- und Zweifamilienhäusern zusätzlich auf den Markt kamen. 2009 gab es insgesamt 85 313 Wohneinheiten in Osnabrück, 2861 mehr als zum Jahrtausendwechsel.
Viele wären gern in Osnabrück geblieben. Osnabrücker ziehen laut Studie ins Umland, um Miete zu sparen, Wohneigentum zu schaffen, im Grünen zu wohnen oder um ihren Kindern ein besseres Umfeld zu bieten. Tatsächlich steigen in vielen Fällen die Ausgaben, weil sich viele für eine größere Wohnung entscheiden. Drei Viertel der befragten Fortgezogenen wären lieber in Osnabrück geblieben. Die Experten ziehen daraus den Schluss, " dass in der Stadt Osnabrück ein Defizit besteht, geeigneten Wohnraum für veränderte Ansprüche zur Verfügung zu stellen".
Kaufpreise stagnieren. Am teuersten waren Ein- und Zweifamilienhäuser 2003 mit im Schnitt 257 000 Euro. 2009 lag der Preis bei 229 000 Euro. Der Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen schwankte nur gering zwischen 1009 (2005) und 1113 Euro (2003).
Autor:
Wilfried Hinrichs


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