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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Jungbauern geben ihr "letztes Hemd" für faire Schweinepreise
Artikel:
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Originaltext:

Den Slogan nehmen die Demonstranten wörtlich. " Unser letztes Hemd für unsere Schweine!", haben sie als Titel gewählt. Deshalb fliegt auf Kommando Oberbekleidung in Richtung Modell eines Paarhufers. Grund für den Protest: die niedrigen Schweinepreise. Die Jugendorganisation der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands, kurz Junge ISN, hatte zu der Demonstration aufgerufen. Ort ist der Campus Haste der Hochschule Osnabrück. Hier sind angehende Landwirte zusammengekommen, um auf die Situation der Schweinemastbetriebe aufmerksam zu machen. Die spüren derzeit die Folgen des Dioxinskandals, mit dem Ergebnis, dass die Schweinehalter derzeit nur 1, 12 Euro pro Kilogramm von den Schlachtunternehmen erhalten. Doch bereits vor Weihnachten habe es einen deutlichen Preisverfall gegeben, sagt ISN-Sprecherin Jana Püttker. Da sei der Kilopreis von 1, 48 auf 1, 35 Euro zurückgegangen. Notwendig seien aber 1, 50 bis 1, 60 Euro, um wettbewerbsfähig zu sein, betont Püttker. Ein " Existenzrisiko" für die betreffenden Unternehmen macht auch Hauke Meyer-Husmann aus. Er studiert im 3. Semester Landwirtschaft und will später einmal den Betrieb mit derzeit 2000 Mastplätzen seiner Eltern Claudia und Henry in Sulingen (Kreis Diepholz) übernehmen. Im Wochenrhythmus würden Schweine verkauft, erläutert der 23-Jährige. Zudem müssten die Landwirte auch dann Abschläge in Kauf nehmen, wenn die Tiere schwerer als rund 120 Kilogramm seien. Soll heißen: Die Unternehmen müssten die Schweine trotz der niedrigen Preise verkaufen. hmd/ Foto: Lewandowski
Autor:
hmd


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