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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Inspektion ein bürokratisches Monster"
Zwischenüberschrift:
Gewerkschaft zur Kollwitz-Schule
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
pm Osnabrück. Die Käthe-Kollwitz-Schule soll bald geschlossen werden. Dennoch hat sich jetzt der Schul-TÜV angekündigt. In die Diskussion darüber schaltet sich jetzt die Osnabrücker GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) ein.
Für den Vorstand der Lehrergewerkschaft schreibt Henrik Peitsch in einem offenen Brief an den Personalrat der Schule, die anstehende Überprüfung durch den Schul-TÜV trotz der anstehenden Auflösung der Schule widerspreche der " Intention einer sachlich begründbaren Schul- und Qualitätsentwicklung". Bei einem unter Umständen negativen Ergebnis werde es keine Möglichkeit zur Behebung der Mängel geben, kritisiert Peitsch. Und er fragt weiter: " Oder gehen die Verantwortlichen der Schulinspektion davon aus, dass die bereits durch viele Projekte bewiesene gute Qualität der Schule durch diese Maßnahme bestätigt werden soll?"
In beiden Fällen sei die Überprüfung eine Verschwendung von Ressourcen. Die der GEW bekannt gewordene Begründung der zuständigen Dienststelle, die Auswahl der Schulen erfolge nach dem Zufälligkeitsprinzip und die KKS sei nun einmal " dran", mache deutlich, dass nicht nur das Inspektions-Konzept, sondern auch dessen Umsetzung " bürokratische Monster" seien.
Peitsch moniert weiter, es fehle der Landesregierung offensichtlich der Wille, die Qualität des Bildungssystems nachhaltig zu verbessern. Durch diverse Entscheidungen des Schulträgers und der niedersächsischen Schulpolitik sei die Kollwitz-Schule erheblichen zusätzlichen Belastungen ausgesetzt worden. Der GEW-Sprecher nennt in diesem Zusammenhang die " sang- und klanglose Beendigung des Sekundarschulmodells". Hinzugekommen seien gravierende Veränderungen in der Schülerschaft nach der Beseitigung der Orientierungsstufe sowie die " verhinderte Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule am Standort Schölerberg, für deren Konzeptionierung die Käthe-Kollwitz-Schule verantwortlich zeichnete". Die GEW verfolge mit Spannung, in welchem Maße der Schul-TÜV dazu beitragen werde, die Neuorientierung der Lehrkräfte und Mitarbeiter fürsorglich und konstruktiv zu begleiten. Allein unter dieser Voraussetzung hätte der TÜV-Besuch einen gewissen Sinn, so Peitsch abschließend.

Autor:
pm


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