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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Innerer Ring
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Innerer Ring

Die von allen Verkehrsteilnehmern
begrüßte Schaffung eines " Inneren Ringes"
zur Entlastung der verengten
Innenstadt schreitet gut voran.
Noch in diesem Jahr soll der Teilabschnitt
Rehmstraße - Hermannstraße fertiggestellt
werden. Für 1954 ist die Verbreiterung
der Johannismauer bis zur Johannisstraße
und der Ausbau der Johannisstraße vom
Petersburger Wall bis zum Rosenplatz geplant.

Auf der Großbaustelle am Arbeitsamt ist schon heute die neue Fluchtlinie des " Inneren Ringes" andeutungsweise zu sehen. Vom Schloßwall kommend, führt die neue Fahrbahn in die Johannismauer, die zu einer mustergültigen Verkehrsstraße ausgebaut werden soll. Der Ring endet nach der Fertigstellung des jetzt laufenden Bauabschnittes an der Hermannstraße. DAs noch im Wege stehende teilzerstörte Gebäude an der Ecke Hermannstraße - Johannismauer muß noch abgerissen werden, um eine zügige Einmündung in die Johannismauer zu gewinnen.
Die im kommenden Jahr anlaufenden Arbeiten gelten vor allen Dingen der Johannismauer, die auf eine Gesamtbreite von rund 24 Meter gebracht werden soll bei einer Fahrbahnbreite von durchschnittlich zwölf Meter. Für die Aufnahme des ruhenden Verkehrs sind fünf Meter breite Parkstreifen vorgesehen, der Gehweg soll in seinem plattierten Teil auf beiden Seiten der Straße vier Meter breit werden.
Beim Ausbau der Johannismauer wird man gezwungen sein, einen Teil der noch stehenden Häuser " anzuschneiden" und auf die neue Fluchtlinie zu bringen. Es handelt sich bis zur Kommenderiestraße hauptsächlich um Grundstücke rechts der Straße und von der Kommenderiestraße bis zur Johannisstraße um Häuser und Ruinen beiderseits der Straße. Der " Gesperrte Turm" an der Johannismauer soll in der ursprünglichen Form nach dem Abbrechen der Luftschutzanbauten erhalten bleiben. Hinter dem Turm ist die Anlage eines Kinderspielplatzes vorgesehen. Wie man den Fußgängerverkehr um den Turm herumlenken will, ist noch nicht endgültig geklärt.
Bevor man im darauffolgenden Bauabschnitt den Petersburger Wall bis zur Bruchstraße verbreitern wird, ist der weitere Ausbau der Johannisstraße vom Schnittpunkt am Petersburger Wall bis zum Rosenplatz erforderlich. Nur dann wird es gelingen, hier eine stockungsfreie An- und Abfahrt vom und zum " Inneren Ring" zu ermöglichen.


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