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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bilder sollen Eltern zum Umdenken bewegen
Zwischenüberschrift:
So nicht:Kinder sagen Falschparkern den Kampf an
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Düstere Szenarien wurden bei einer Aktion des Schulelternrates an der Grundschule Widukindland aufgezeigt. Grundschüler ließen ihrer Fantasie freien Lauf, was die Parksituation vor ihrer Schule und daraus entstehende Gefahren anbetraf.

Riesige schwarze Straßen wurden gesäumt von liegenden Strichmännchen, viele Autos standen kreuz und quer am Rande der Fahrbahn, manchmal auch auf dem Zebrastreifen. Fast jedes Bild zeigte einen Polizei- oder Krankenwagen mit blinkenden Lichtern. Zum Teil handelte es sich um eine realistische Wiedergabe der Verkehrssituation im Widukindland. Appelle nützen nichts Grund genug für die 2. Vorsitzende des Schulelternrates, Annette Ridder, mit der Schulgemeinschaft zu handeln. Unter dem Motto " So nicht" möchte auch Sybille Denter vom Förderverein die Eltern zum Umdenken bewegen. " Wir haben uns angesichts der viele Kinder gefährdenden Situation diesen Satz ausgedacht und Kinder ihre Wahrnehmungen wiedergeben lassen." Wiederholte Appelle an die Eltern, sich anders zu verhalten, und die Stadt Osnabrück, Halteverbote auszusprechen, haben nichts gebracht", so Denter. Im Kunstunterricht von Margit Krohs fertigten Mädchen und Jungen aller Klassen Zeichnungen an, die an Eindringlichkeit nichts zu wünschen übrig ließen. Der Schülerrat brachte die Bilder demonstrativ vor der Grundschule an. " Obwohl wir das Projekt " Bewegte Schule" anbieten und auch mit Erstklässlern den Schulweg abgehen, sind es noch viel zu viele Kinder, die täglich mit dem Auto zur Schule gebracht werden. Das, obwohl die meisten im fußläufigen Umkreis wohnen", ärgerte sich Schulleiterin Yvonne Strier. Im regelmäßig stattfindenden Schulforum soll die Wirksamkeit der Maßnahme überprüft werden. Katrin Placke, Mutter eines Drittklässlers sieht das Ganze skeptisch: " Das geht ein paar Tage gut, dann haben wir hier wieder Wildwest." Auch andere sehen eher resignierend in die Zukunft, insbesondere hielten sie nichts von weiteren Verbotsschildern mit kurzzeitiger Wirkung. Strier betonte, dass die Aktion erst der Anfang eines Maßnahmenkatalogs sei, um dem Fehlverhalten der Erziehungsberechtigten Einhalt zu gebieten. In Zukunft werde sie in den Gremien auch Alternativen, wie " Zu Fuß zur Schule" oder den Walking- Bus ins Auge fassen.
Autor:
Brigitte Schäfer


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