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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Größerer Artenreichtum im Zoo
Zwischenüberschrift:
Veterinär Thomas Scheibe kontrolliert den Tierbestand
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
pm OSNABRÜCK. Die Flughunde im Zoo Osnabrück machen es Thomas Scheibe besonders schwer. Er hat nämlich in diesem Jahr die Inventur im Tierreich am Schölerberg übernommen. Das Abgleichen der Karteien mit dem tatsächlichen Tierbestand und das Zählen auch so heimlicher Tiere wie den nachtaktiven Flughunden beschäftigen den Tierarzt seit Tagen. Neben seinen eigentlichen Aufgaben kontrolliert er nun nicht nur die Gesundheit, sondern auch die schiere Anzahl seiner Schützlinge. Bei Bären, Tigern und Elefanten kein Problem. Aber wie viele Lemminge leben im Affenhaus, und sind die letzten Jungtiere der unauffälligen Grundtauben in der Tropenhalle noch da? Nicht nur die nackten Tierzahlen, sondern auch die Anzahlen von Geburten und Todesfällen und deren Ursachen werden abgeglichen und analysiert, um Trends und Anlässe zur Verbesserung der Tierhaltung zu erkennen. Über 200 Jungtiere erblickten 2010 auf dem Schölerberg das Licht der Welt, darunter 136 Säugetiere, die zu 85 Prozent auch groß wurden. Natürlich gab es auch Todesfälle, wobei die Hälfte der 50 Verluste im Säugetierbereich Nachwuchstiere waren, die vor dem Erreichen des ersten Lebensmonats starben. Nur sechs Wochen alt wurde zum großen Bedauern der Zoomitarbeiter der Nachwuchs der seltenen Weißscheitelmangaben. Am vergangenen Wochenende fanden die Tierpfleger den kleinen " Kweku" leblos in den Armen seiner Mutter. Die Untersuchungen ergaben, dass er an einer Lebererkrankung starb. Übrigens werden bei der Inventur weder Längen von Schlangen, die sich gar nicht gerne lang ziehen lassen, noch von Vogelschnäbeln gemessen. Lediglich Körpergewichte von Schildkröten oder Pinguinen werden regelmäßig erfasst, um Aussagen über ihren Gesundheitszustand machen zu können. Schließlich ist auch der letzte Klippschliefer gezählt, und Thomas Scheibe kann die neuesten Zahlen präsentieren: Im Zoo Osnabrück lebten am 31. Dezember 2394 Tiere aus 332 Arten, darunter 537 Säugetiere, 423 Vögel und fast 1000 Fische. Der Artenreichtum im Zoo hat im Jahr 2010 deutlich zugenommen. Durch die Takamanda- Eröffnung wurde das Spektrum der afrikanischen Tierwelt abgerundet. Faszinierende neue Tierarten wie Sumatra- Tiger, Löffelhund, Waldhund und der Flughund
Autor:
pm


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