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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Schüler blicken über den Tellerrand
Zwischenüberschrift:
Als Anerkennung gibt es "Europässe"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
nor Osnabrück. Eigentlich besorgt man sich einen Pass vor einer Auslandsreise. Umgekehrt lief es jetzt für neun Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen (BBS) Haste. Die angehenden Hauswirtschafterinnen und Gärtner hatten ein mehrwöchiges Praktikum in Polen oder Spanien absolviert und bekamen nun den " Europass Mobilität" überreicht.
Interkulturelle Erfahrungen sammeln, Fremdsprachenkenntnisse vertiefen und auch sich selbst kennenlernen, indem man anderes entdeckt - das sind neben der Internationalisierung der Berufsausbildung die wichtigsten Ziele des Projekts, das mit Mitteln des Bundes und aus dem EU-Programm für lebenslanges Lernen mit rund 15 500 Euro gefördert wird.
" Am besten kann man doch Land und Leute kennenlernen durch gemeinsame Arbeit", meinte Schulleiter Peter Befeldt, der zu der Feierstunde auch eine Lehrerdelegation von der polnischen Partnerschule Sochaczew begrüßen durfte.
Die Stadt nahe Warschau war für einen angehenden Produktionsgärtner und zwei Auszubildende zur Hauswirtschafterin für drei Wochen Lebens- und Arbeitsplatz. " Alt, aber schön", lautete das Urteil der zwei jungen Frauen über das Hotel Chopin. Der Name des Komponisten ist dort allgegenwärtig, weil sein Heimatdorf zur Gemeinde Sochaczew gehört. Die jungen Leute entdeckten sowohl Ähnlichkeiten als auch Besonderheiten während ihres Praktikums. Die technischen Standards im Gärtnerbetrieb waren nicht so hoch wie hierzulande, und in einem deutschen Hotel wird wohl nur selten auf einer Festtafel extra ein Wodkaglas eingedeckt.
Tropische Pflanzen
" So etwas sieht man nicht alle Tage", war das Credo der vier angehenden Garten- und Landschaftsgärtner sowie der Hauswirtschafts-Auszubildenden, die drei Wochen im spanischen Benidorm direkt an der Mittelmeerküste lebten und arbeiteten. Eine Vielzahl von tropischen Pflanzen hatten die Männer in der Außenanlage des Hotels " Asia Gardens" zu pflegen.
Auch rund 20 Schüler der BBS Brinkstraße durften jetzt ihre " Europässe" entgegennehmen. Nach Angaben des Landkreises führte das Austauschprogramm die Jugendlichen zu den Partnerschulen der BBS in die Niederlande, nach Ungarn und Dänemark. " Wir möchten, dass die Schüler über den Tellerrand blicken", berichtete Schulleiter Johannes Brockmeyer, " im späteren Arbeitsleben zahlt sich diese Bereitschaft zur Mobilität und Flexibilität aus."
Die Schüler aus den Bereichen Mechatronik, Elektronik, Kfz-Technik und Industriemechanik waren nicht nur in den Partnerschulen zu Gast, sondern in ausgewählten Betrieben vor Ort tätig. " Viele Schüler waren das erste Mal alleine von zu Hause weg", berichtete Koordinator Günter Willmann.

Autor:
nor


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