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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Schaumstoff ist die beste Isolierung
Zwischenüberschrift:
EMA-Schüler sind Gruppensieger
Artikel:
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Originaltext:

Die Energie-Preisträger Leon Ohme, Marvin Lenjer und Leon Aderhold. Dahinter (von links): Projektbetreuer Markus Woeller und Schulleiter Hartmut Bruns. Foto: Egmont Seiler
Osnabrück. Anerkennende Worte fand die Jury: " Eine gut aufbereitete, sachliche und altersgemäße Arbeit, die eine schöne, anschauliche Art des Lernens präsentiert", lautete das Urteil von Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft. Dies galt den Sechstklässlern Leon Ohme, Marvin Lenjer sowie Leon Aderhold vom Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium (EMA).
Von Henning Müller-Detert - Die Schüler hatten an dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgelobten Wettbewerb " Energ! sch - Die Zukunft der Energie" teilgenommen und als Gruppensieger abgeschnitten. Ihr Thema: die Dämm- und Wärmeleitfähigkeiten verschiedener Materialien. Dafür benötigten die Jungen Wärmeplatte, Erlmeyerkolben sowie Thermometer. Im Kolben erhitzten sie Wasser auf 80 Grad Celsius und umhüllten diesen dann mit verschiedenen Stoffen. Anschließend maßen sie im Minutenabstand fünfmal die Temperatur von Wasser und Versuchsobjekt.
Einige der Ergebnisse: Federn geben viel Energie ab und sind somit nicht als Dämmstoff zu empfehlen. Auch von Sand, Wasser und Öl ist abzuraten. Anders sieht es bei Alufolie oder auch bei Schaumstoff aus, wobei Letzteres die besten Werte erzielte. Ummantelt von Schaumstoff, erhöhte sich die Temperatur des Wassers sogar auf 82 Grad Celsius und lag nach fünf Minuten immer noch bei 79 Grad Celsius.
" Man muss den Schülern hoch anrechnen, dass sie selbstständig gearbeitet und auch den Wettbewerb ausgesucht haben", sagt Physiklehrer Markus Woeller, der das Projekt betreute. Die Ergebnisse hielten Leon Ohme (12) und seine elfjährigen Forscherkollegen Marvin Lenjer und Leon Aderhold in einem Abschlussbericht fest.
Ausgezeichnet wurden sie am 16. Dezember in Berlin im Rahmen der offiziellen Abschlussveranstaltung des Wissenschaftsjahres " Energie". Forschungsministerin Annette Schavan war ebenfalls zugegen und unterhielt sich auch kurz mit den Osnabrückern. Als Preise erhielten sie einen Energiekoffer im Wert von 500 Euro, der zahlreiche Experimentiermaterialien enthält sowie Fachbücher und Romane.
In diesem Jahr hat das EMA mit einer sogenannten differenzierten Begabtenförderung begonnen. Das bedeutet, dass die Interessen und Begabungen der Schüler im Mittelpunkt stehen, erläutert Schulleiter Hartmut Bruns.
Mit einem bestimmten Notendurchschnitt, der sich nach der jeweiligen Jahrgangsstufe richtet, haben Schüler das Recht, an der Förderung teilzunehmen. Beteiligen sich die Mädchen und Jungen an mehreren Projekten, wird ihnen die Begabtenförderung im Zeugnis bestätigt. Für die drei Preisträger trifft dieses zu: Sie führen verschiedene Projekte durch und haben aktuell eine Arbeit im Rahmen des 17. bundesweiten Wettbewerbs Physik eingereicht.
Autor:
Henning Müller-Detert


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