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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wellness-Wohnen am Schinkelbad
Zwischenüberschrift:
Bauarbeiter sollen im Frühjahr anfangen - Nachbarschaftshilfe will Ideen einbringen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
In direkter Nachbarschaft zum Schinkelbad entsteht Wellness-Wohnen. Die 1. Osnabrücker Nachbarschaftshilfe hofft, dass ihre Ideen vom Mehrgenerationenwohnen einfließen.Luftbild/ Montage: Aerowest GmbH
Osnabrück. Im Frühjahr sollen die Bauarbeiten für das Wohnprojekt am Schinkelbad beginnen. Das teilte Projektplaner und Makler Alexander Maschmeyer aus Bad Essen mit. Erika Folkens, 1. Vorsitzende der 1. Osnabrücker Nachbarschaftshilfe, hofft, dass Ideen des Vereins aus dem Konzept " Wohnen mit guten Nachbarn" in das Wohnprojekt einfließen.
Von Michael Schwager - Das Konzept WellnessWohnen am Sole-Schinkelbad von Generalunternehmer und Investor Erhard Willmann, Futura Bau, Bohmte-Hunteburg, und von den Maklern Alexander und Karl-Wilhelm Maschmeyer zielt auf eine moderne Form des Mehrgenerationenwohnens. Das Projekt WellnessWohnen Osnabrück verbindet individuelles, barrierefreies Wohnen mit Anbindung an das direkt nebenan gelegene neue Sole-Schinkelbad.
Wohnung und Wohnumfeld würden so gestaltet, dass sie sowohl für die junge Familie als auch für die Generation über 50 attraktiv sind. Fit, aktiv und selbstständig bleiben bis ins hohe Alter. Aber auch der Wunsch nach Ruhe, Entspannung und eigenverantwortlicher Gesundheitsvorsorge sei ein wichtiger Aspekt des Wellness-Wohnens. Es kombiniert das Wohnen in einer Eigentumswohnung mit einem Freizeit-, Service-, Kommunikations- und Betreuungsangebot.
Die Dienstleistungsangebote des Schinkelbades mit Sportbereich, Physiotherapiepraxen, Sole-Gesundheitsbad könnten von den Bewohnern genutzt werden. Sie können sich außerdem im Gemeinschaftshaus mit anderen Bewohnern treffen. So könnten aus dem bewussten Miteinander verschiedener Generationen auch gegenseitige Hilfestellungen und Betreuungen erwachsen.
Zwei-, Drei- und Vierzimmer-Eigentumswohnungen von 55 bis 125 Quadratmeter Wohnfläche mit großen Terrassengärten oder Balkonen auf 3115 Quadratmeter Grundstücksfläche sind geplant. Die Wohnungen sind auf zwei Gebäude verteilt, die durch eine Spange verbunden werden. Pkw-Stellplätze sind in einer Tiefgarage vorgesehen, um eine Entlastung der Außenanlage zu schaffen. In den Außenbereichen sind ein gemeinschaftlicher Grillplatz und großzügige Grünflächen geplant.
Für das Investitionsvolumen von zirka 5 Millionen Euro soll modernste Bautechnik zum Einsatz kommen. So werden die Häuser nach dem energiesparenden KfW-70-Standard gebaut, und unter anderem wird auch Solarenergie genutzt werden.
Erika Folkens freut sich, dass das erste Osnabrücker Mehrgenerationen-Wohnprojekt am Schinkelbad realisiert werden soll und Ideen der 1. Osnabrücker Nachbarschaftshilfe einfließen sollen. Seit vier Jahren arbeite der Verein mit Interessierten an diesem Projekt. Osnabrück habe großen Bedarf an barrierefreien Wohnungen. Die Mehrheit der Älteren wolle so lange wie möglich, auch bei Behinderung, selbstbestimmt leben und wohnen. Junge Paare mit Kindern bräuchten wie auch die Älteren Hilfeleistungen. Deshalb bietet sich im gegenseitigen Interesse eine generationenübergreifende Wohnform an.
Kauf- und Mietpreise, so hofft Erika Folkens, sollten am Schinkelbad auch für Menschen mit geringerem Einkommen bezahlbar bleiben. Vor diesem Hintergrund kritisiert sie, dass das Land Niedersachsen nicht wie andere Bundesländer derartige Projekte bezuschusst.
Autor:
Michael Schwager


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