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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Details eines Viertels
Zwischenüberschrift:
Ausstellung zeigt das Leben rund um den Rosenplatz
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die Rosenplatzviertel-Ausstellung ist eröffnet: Dorit Henkel, Oswald Retzlaff, Olaf Perrey, Heidi Schmidt, Uwe Bäumker, Stefan Meyerdierks und Ulrich Rückin. Foto: Egmont Seiler
iza Osnabrück. Urbane Vitalität und ein buntes Völkergemisch, aber auch hohes Verkehrsaufkommen und Hinterhoftristesse kennzeichnen das Viertel rund um den Rosenplatz. Menschen aus dem Quartier haben Szenen und Eindrücke mit dem Fotoapparat festgehalten, die sie jetzt im Rahmen der Ausstellung " Symphonie eines Viertels" in der Teutoburger Schule zeigen.
Ein " Quartier mit besonderem Entwicklungsbedarf" nennen Stadtplaner das Gebiet zwischen Meller und Sutthauser Straße, von der Süster- bis zur Miquelstraße. Jahrelang ist es städtebaulich vernachlässigt worden und hat sich deshalb aus sich selbst heraus entwickeln können.
Die alteingesessenen Bewohner haben Menschen mit Migrationshintergrund als Nachbarn erhalten, junge Menschen aus der Subkultur und Studenten leben dort in Wohngemeinschaften.
Ein Projekt der Arbeitslosenselbsthilfe (ASH) Osnabrück, gefördert durch Landesmittel, hat eine Gruppe Fotografen auf die Pirsch durch das Quartier geschickt. Uwe Bäumker, Dorit Henkel, Christine Hoffmann, Stefan Meyerdierks, Olaf Perrey, Oswald Retzlaff und Heidi Schmidt sind durch die Straßen gegangen, haben in Geschäfte hineingeschaut und in die Hinterhöfe. Sie haben das Leben abgelichtet, wie es sich im Viertel zeigt, öffentlich und privat, strukturiert und diffus.
Die Fotos der Ausstellung zeigen die pralle Buntheit der Obststiegen beim türkischen Händler und den Lichterglanz der abendlichen Johannisstraße. Aber auch das Verkehrschaos auf dem Rosenplatz oder die wie ein visueller Faustschlag wirkende unverputzte Brandmauer eines Hauses sind nicht ausgespart. " Vieles nimmt man mit seinem Alltagsblick überhaupt nicht mehr wahr, aber es gibt sie einfach: die schönen und die weniger schönen Seiten", skizzierte Olaf Perrey anlässlich der Ausstellungseröffnung.
Eine Anzahl der Fotos wurde vergrößert und in Rahmen an die Wände gehängt, andere wurden in einen einige Minuten dauernden Film montiert, einige weitere haben ihren Platz in einem digitalen Bilderrahmen gefunden. Zu sehen sind die Fotoarbeiten auch unter www.ash-os.de/ fotoausstellung. " So wird es möglich, die vielen Details dieses Viertels zu erfahren", erklärte Ulrich Rückin von der ASH, der das Projekt betreut hat.
Die Ausstellung in der Teutoburger Schule ist bis Ende Februar dienstags, mittwochs und donnerstags von 15 bis 17 Uhr geöffnet.
Autor:
iza


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