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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ziel: Mehr Platz für KME
Zwischenüberschrift:
Geänderter Bebauungsplan "Am Bahndamm" liegt aus - Sensibler Bereich
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Entlang einer verlängerten Schlachthofstraße hinter der Halle Gartlage liegen die Flächen, um die es in den Plänen geht. Foto: Michael Hehmann
Osnabrück. Bereits die Flächennutzungspläne von 1978 und 2001 sahen Erweiterungsmöglichkeiten für das Unternehmen KME vor. Nun nimmt die Stadt einen neuen Anlauf. Dabei dreht es sich um eine knapp 14 Hektar große Fläche oberhalb einer verlängerten Schlachthofstraße. Die Planungen sehen zudem weitere Freiflächen für die Halle Gartlage vor.
Von Henning Müller-Detert - Derzeit läuft das Verfahren zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit. In diesem Rahmen können Interessierte die Unterlagen in Augenschein nehmen. Dazu ist für den 11. Januar um 19.30 eine Informationsveranstaltung im Forum des Schulzentrums Sonnenhügel geplant.
Die Planungen seien deshalb von besonderer Bedeutung, weil es sich um einen " sensiblen Landschaftsraum" handele. Ziel der Stadt sei aber auch, Erweiterungsmöglichkeiten für KME zu schaffen, erläutert der Fachbereichsleiter Franz Schürings.
Was sind die bisherigen Überlegungen? Sie sehen eine Verlängerung der Schlachthofstraße entlang der Halle Gartlage bis zum Haster Weg vor. Dazu geht es um die Freiflächen der Veranstaltungshalle. Sie könnten in Richtung Osten erweitert werden; zusätzlich würden hier Stellplätze geschaffen. Entscheidender Punkt ist allerdings die Entwicklung des Unternehmens KME.
Der Problempunkt: Die Flächen würden die denkmalgeschützte Landwehr und zum auch Teil den " grünen Finger" des Sandbachtals betreffen: " Die Gewerbefläche ist ein Eingriff in eine hochwertige Grünsituation", räumt Schürings ein. Denn betroffen sind sowohl der Sandbach, der um das Betriebsgelände herumgeführt werden müsste, als auch der Landwehrgraben. In diesem Zusammenhang seien auch Alternativen geprüft, aber wieder verworfen worden, so Schürings.
Darüber hinaus hätten die Planer die neuen Entwürfe so weit abgeändert, dass das Gebiet zwar in Richtung Osten erweitert werden könne, aber zugleich ein größerer Abstand gegenüber dem Waldgebiet Richtung Norden beibehalten würde, erklärt Fachdienstleiter Holger Clodius. So könnten größere Teile der historischen Landwehr erhalten bleiben.
Die Unterlagen für den Bebauungsplan Nr. 526 " Am Bahndamm" sind noch bis zum 28. Januar im Fachbereich Städtebau, Dominikanerkloster, Hasemauer 1, oder im Internet unter www.osnabrueck.de »einsehbar.
Autor:
Henning Müller-Detert


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