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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Das löchrige Erbe des langen Frosts
Zwischenüberschrift:
Kälte verursacht Straßenschäden
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Aufgerissen: Der Winter hat die Osnabrücker Straßen gezeichnet. Foto: Klaus Lindemann
Osnabrück. Der Frost hat sie gemacht, der Schnee sie verdeckt: die Schlaglöcher. Viele Straßen sind inzwischen wieder eisfrei, und die Rutschgefahr ist geringer. Dafür holpert es nun.
Von Michael Schiffbänker - Dirk Tesche hat sich einen Kosenamen für die zurückliegenden Tage überlegt: " Die liebe frost- und schneefreie Zeit" nennt er sie. Tesche ist der Leiter der Abteilung Straßenunterhaltung beim Servicebetrieb Osnabrück, und seine Liebeserklärung begleitet er mit einem Augenzwinkern - und mit einem " Aber".
Tatsächlich entlasten das einsetzende Tauwetter und ausbleibender Neuschnee Tesches Mitarbeiter. Die haben in den vergangenen Wochen im Takt " räumen, streuen, räumen, streuen, räumen, streuen" gearbeitet. Stunden- und überstundenlang. Nun könnten sie die etwas milderen Tage nutzen, um ihre Überstunden abzubauen. Zumindest wenn das " Aber" nicht wäre.
Denn jetzt, wo der Schnee schwindet, zeigt sich, was darunter verborgen war: Schlaglöcher. Manche sind winzige Risse im Asphalt. Andere sehen aus, als sei ein Dinosaurier über die Straße getrampelt. Zu finden sind solche Krater auf Straßen in der ganzen Stadt.
Und das bedeutet für die Mitarbeiter der Straßenerhaltung: kontrollieren und ausbessern. Also wieder nichts mit Überstundenabbau. Denn in der Nacht verschlimmert Bodenfrost die Situation, und laut Tesche ist es dieses Mal besonders arg. " Im vergangenen Jahr hatten wir viele Schlaglöcher. In diesem Jahr wird es wohl noch schlimmer." Genug Material zum Ausbessern sei aber vorhanden. " Da haben wir nach dem vergangenen Jahr vorgesorgt."
In den Gemeinden des Landkreises ist die Lage entspannter. Georg Majerski, Bürgermeister von Dissen, ist überzeugt, dass sich der Schaden in der Gemeinde in Grenzen halten werde. " Bei uns sieht es gut aus", sagt er und verweist auf das digitale Straßenkataster. Darin nehmen die Dissener sämtliche Schäden auf. Gravierendes behebt die Gemeinde sofort, alles andere im Zuge des Straßenerneuerungsprogramms. Ähnlich ist es auch in Georgsmarienhütte. Derzeit seien wenige Schlaglöcher gemeldet. Die städtischen Mitarbeiter prüfen jede Meldung und bessern aus, wenn akute Gefahr besteht. Langfristig entfernt würden die im Winter entstandenen Schäden dann spätestens im Frühjahr, sagte der zuständige Fachbereichsleiter Herbert Reinersmann.
In Belm seien noch viele Straßen verschneit, sodass der wahre Schaden kaum abzusehen sei, warnt Dirk Meyer, Sprecher der Gemeinde. " Nach dem Tauen könnte aber auch hier das Drama losgehen."
Autor:
Michael Schiffbänker


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