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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ein Schandfleck soll verschwinden
Zwischenüberschrift:
Neue Pläne am Barenteich - Gastronomie und Apartments
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Seit gut sechs Jahren geht es mit dem Hotelneubau auf dem Gelände des abgebrannten Kaffeehauses Barenteich nicht mehr weiter. Nun haben Investoren neue Pläne, um Leben in die Bauruine zu bringen. Foto: Michael Hehmann
Osnabrück. Die Hotelruine am Barenteich soll demnächst endlich der Vergangenheit angehören. Deshalb möchte die Stadt die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine neue Nutzung schaffen. Für den Bereich am Rubbenbruchsee sind außerdem weitere Veränderungen vorgesehen.
Von Henning Müller-Detert - Die Unterlagen für den Bebauungsplan liegen für die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung aus. Sie betreffen auch die Hotel-Rohbauruine. Nachdem das traditionsreiche Kaffeehaus Barenteich 1999 einer Brandstiftung zum Opfer gefallen war, wollten die Betreiber auf dem Gelände ein Hotel errichten. Der Rohbau wurde hochgezogen, 2004 ging das Geld aus. Ein anderer Investor fand sich nicht.
Nun sehen Investoren für das Gebäude eine andere Nutzung vor, weshalb die Stadt den Bebauungsplan ändern möchte: Ziel ist es, im Erdgeschoss Gastronomie zu eröffnen und im Obergeschoss Apartments einzurichten. Diese Regelung böte sich angesichts der nahe gelegenen Freizeitangebote und des Naherholungsgebiets an, sagte Fachbereichsleiter Franz Schürings.
Dies ist allerdings nur eine der " planungsrechtlichen Fragestellungen", die sich die Stadt aufgegeben habe, ergänzte Fachdienstleiter Holger Clodius. Eine zumindest an schönen Tagen offensichtliche: die Parksituation. Dann reichen die Stellplätze beim Café-Bistro am Rubbenbruchsee oder dem Minigolfplatz bei Weitem nicht aus. Vorgesehen ist daher ein Parkplatz auf dem Gelände des derzeitigen Bolzplatzes westlich des Minigolfplatzes, der über die Straße Barenteich erreichbar ist. Hier soll Platz für 160 Fahrzeuge geschaffen werden. Das Fußballfeld würde nach Süden verlegt.
Zudem lag der Stadt eine Reihe von Anfragen für eine zusätzliche Bebauung am Rubbenbruchweg vor, berichtete Schürings. Dabei handelt es sich um Grundstücke am Birkenweg, deren tiefe Gärten bis an den Rubbenbruchweg reichen. Auf diesen Flächen könnten Einfamilienhäuser entstehen. Die Erschließung würde ebenfalls über den Rubbenbruchweg erfolgen, wofür die Straße verbreitert würde, kündigte Clodius an. Auf der Westseite existiert zwar bereits Bebauung, allerdings gibt es einige Baulücken, die ebenfalls durch Einfamilienhäuser geschlossen werden könnten.
Die Unterlagen für den Bebauungsplan Nr. 559 " Rubbenbruchweg" sind bis zum 28. Januar im Fachbereich Städtebau, Dominikanerkloster, oder unter www.osnabrueck.de » einzusehen.

Autor:
Henning Müller-Detert


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