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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Die Nachbarn an das Streusalz-Verbot erinnern
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Salz oder ätzendes Streumaterial ist in der Regel verboten" sagt Herr Wiech von der Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund. Alle Leser wissen: Dies ist auch in Osnabrück der Fall! Jedes Jahr steht es in der Zeitung, aber ein Großteil der Osnabrücker ignoriert das Verbot. Wieso? Ich habe mal in der Nachbarschaft nachgefragt und bekam diese Antwort: ? Die meisten in unserer Straße machen das doch auch!? [...]
Dass das Salzen nicht gut ist für die Baumwurzeln, das sehen die meisten Leute wohl ein. Auch wenn man erst im Sommer den Effekt sieht: schüttere Baumkronen und Blätter, die vom Rand her vorzeitig braun werden. Die Stadt hat schon viele dieser kränkelnden Bäume fällen müssen. Und natürlich hat die Stadt auch in vielen Fällen den Schaden durch das Salzen der Fahrbahnen selbst verursacht. Trotzdem verstehen die meisten Mitmenschen doch den Unterschied zwischen Hauptverkehrsstraße [...] und einem gut geräumten Bürgersteig [...]. Wenn es dann doch bei Tauwetter zu Eisbildung kommt, wirkt ein sogenannter ? Eisstößer? Wunder; mit diesem 15 Zentimeter breiten Spaten bekommt man sehr effektiv auch die dicksten Schollen weg. [...]
Aber was macht man gegen das schlagende Argument ? die anderen machen das doch auch!?? Informieren Sie Ihren Nachbarn ruhig darüber, dass es dennoch verboten sei und mit einem Bußgeld von circa 50 Euro geahndet wird. [...] Ein Kompromiss könnte sein, dem Betreffenden die entsprechenden Bestimmungen von der Internet-Seite der Stadt auszudrucken und in den Briefkasten zu werfen [...].
Auch habe ich schon mehrere Supermärkte darum gebeten, diesen Hinweis neben ihrem umweltfreundlichen Streugut aufzuhängen, was teilweise auch bereitwillig aufgenommen wurde. [...]"
Dr. Renate Vestner-Heise
Osnabrück
Autor:
Dr. Renate Vestner-Heise


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