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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Kreisjägermeister: Hunde an die Leine nehmen
Zwischenüberschrift:
Spieker ruft zu Zurückhaltung bei Waldspaziergängen auf
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
ra Osnabrück. Kreisjägermeister Helmut Spieker hat wegen der anhaltenden Winterwitterung zur Zurückhaltung bei Waldspaziergängen aufgerufen. Das Ausrufen der sogenannten Notzeit mit einem begrenzten Jagdverbot und der Fütterung von Wildtieren, das im vergangenen Winter zu kontroversen Diskussionen geführt hat, ist derzeit nicht geplant.
Die Tiere sind nach den Worten von Spieker auf den Winter vorbereitet und haben ganz unterschiedliche Strategien entwickelt, um mit bitterkalten Winden, Schnee, Eis und gefrorenem Boden fertigzuwerden. " Wild kann sich auch relativ gut auf Waldbesucher einstellen, die sich auf Wegen befinden", teilt der Kreisjägermeister mit. Sie werden nicht als Bedrohung empfunden. Anders reagieren die Tiere auf Wanderer, die querfeldein unterwegs sind, und auf frei laufende Hunde. Diese können das Wild von den Ruheplätzen verscheuchen und Panik auslösen. Auf der Flucht werden dann wertvolle Kraftreserven vergeudet, warnt Spieker und bittet alle Spaziergänger, Hunde an die Leine zu nehmen.
Die zurzeit sehr hohe Schneeschicht macht es den Tieren im Wald immer schwerer, durch Scharren an Gras und Kräuter zu kommen. Ganz stark sind viele Niederwildarten (z. B. Hasen, Fasane, Enten) sowie auch die Greifvögel betroffen. Besonders schwierig kann es werden, wenn angetauter Schnee wieder hart gefriert und es den Tieren unmöglich macht, an Nahrung zu kommen. Sollte es zu dieser Wetterlage mit verharschter Schneedecke kommen, schließt der Kreisjägermeister ein Ausrufen der Notzeit nicht aus. Dann wären die 435 Revierinhaber im Landkreis neben dem Jagdverbot auch zu ausreichender und artgerechter Fütterung des Wildes verpflichtet.
" Selbstverständlich gönnen waidgerechte und tierschutzbewusste Jäger dem Wild auch Ruhe", teilte der Kreisjägermeister gestern mit, deshalb werde in der Umgebung von Fütterungen auch nicht gejagt. Nicht unbedingt notwendige Treib- und Drückjagden würden nicht durchgeführt, so Spieker. Das Wild brauche diese Ruhe, um seine Kraftreserven zu schonen.

Autor:
ra


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