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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Strom für E-Mobile stammt aus Atomkraft
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Ganz sauber ist die Aussage der Stadtwerke Osnabrück nicht, denn ein Elektrobus hat zwar keinen Auspuff mehr, doch ganz schadstofffrei ist die E-Mobilität in der Regel noch nicht! Denn auch Strom muss erst erzeugt werden - und das geschieht heute (leider) erst selten ganz ohne CO2-Emissionen. CO2-frei fahren können E-Mobile nur, wenn ihre Akkus ausschließlich mit Strom aus regenerativ erzeugtem Strom aus Wasser, Sonne oder Wind geladen werden. Derzeit kommt der Strom für die Batterien ja nicht aus dem Ökohimmel, sondern zu einem großen Teil aus Atom- und Kohlekraftwerken - und setzt dort Emissionen frei.
Nur zur Erinnerung: Ältere Atom-Meiler sollen acht Jahre länger laufen, jüngere 14 Jahre, nur weil in Deutschland der Elektro-Hype ausgebrochen ist? Die Stadtwerke installieren E-Mobile-Ladestationen und verschenken Strom, der aus Atom- und Kohlekraft gewonnen wird! Sie sollten lieber ihre alten Dieseldroschken aus dem Verkehr ziehen und auf saubere Erdgasbusse setzen.
Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energieträgern. Erdgas ist schon heute eine absolut einsatzfähige Alternative: Der regenerative Zwilling Bio-Erdgas steht schon jetzt zur Verfügung und kann bis zu 100 Prozent dem fossilen Erdgas beigemischt werden. Gewonnen aus natürlichen Abfällen, Energiepflanzen oder Kuhmist ist dieser nahezu unerschöpflich.
So könnte man zukünftig den Fahrkomfort und Umweltschutz im Osnabrücker Land miteinander in Einklang bringen! Ich bin kein Verfechter der E-Mobilität, doch wir brauchen in Deutschland noch viele, viele Jahre. Wir müssen aber jetzt gegen die globale Erderwärmung kämpfen."
Markus Flottmann
Dissen a. T. W.
Autor:
Markus Flottmann


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