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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bahnhof bald barrierefrei
Zwischenüberschrift:
Bis zum Landesturnfest 2012 soll der Standort Altstadt modernisiert sein
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Schluss mit dem Schleppen: Bis 2012 soll der Altstadtbahnhof in Osnabrück barrierefrei werden. Foto: Egmont Seiler
Osnabrück. Eigentlich sollte der Altstadtbahnhof schon zum Katholikentag 2008 barrierefrei sein. Doch aus Kostengründen verschob die Bahn den Umbau immer wieder. Nun soll es Ende 2011 losgehen. Dieses Mal endgültig - falls nicht noch etwas dazwischenkommt.
Von Michael Schiffbänker - Vom 20. bis zum 24. Juli 2012 ist Osnabrück Gastgeber des 15. Niedersächsischen Turnfestes. Bis dahin werde der Altstadtbahnhof barrierefrei umgebaut sein, sagt Wolfgang Griesert, Baurat der Stadt Osnabrück. Bei der Bahn klang es etwas vager. Der aktuelle Entwurf sehe einen Baubeginn Ende des kommenden Jahres vor, sagte Bahn-Sprecherin Sabine Brunkhorst. " Die Hauptbautätigkeit liegt aber im Jahr 2012." Die Aussage schließt nicht aus, dass die Turner das gleiche Schicksal ereilt wie die Katholiken. Aber die Chancen, dass die Maßnahme rechtzeitig umgesetzt ist, stehen gut.
Das liegt vor allem am Geld. 2008 war auf die Ausschreibung nur ein Angebot eingegangen - und das war so hoch, dass die Bahn den Umbau verschob. Nun stehen Gelder des Programms " Niedersachsen ist am Zug II", einem Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Bahn AG und des Landes Niedersachsen, bereit. Damit werde der Bahnhof nicht nur barrierefrei, sondern auch komfortabler ausgebaut, verspricht Brunkhorst. Treppe, Personentunnel, Mittelbahnsteig und Beleuchtung werden erneuert. Zudem soll künftig ein Wetterschutzhäuschen auf dem Bahnsteig stehen. Wichtigste Neuerung wird ein Fahrstuhl sein, mit dem beispielsweise Rollstuhlfahrer den Bahnsteig erreichen. Bis es so weit ist, werde es manchmal laut und schmutzig werden, warnte Brunkhorst. Das lasse sich eben auf Baustellen nicht vermeiden. Wie viel Geld für den Umbau vorhanden sei, gibt die Bahn nicht preis. Schon bei den ersten Anläufen, den Bahnhof zu erneuern, sei es vor allem an den Kosten gescheitert. Deshalb wolle die Bahn abwarten, welche Angebote auf die Ausschreibung der Maßnahme eingehen. Wäre die Summe vorher bekannt, könnte das laut Brunkhorst die Angebote beeinflussen.

Autor:
Michael Schiffbänker


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