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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Blickpunkt Kreuzschule
Zwischenüberschrift:
SPD Schinkel lädt Bürger zu Meinungsaustausch ein
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
iza Osnabrück. Wo drückt die Menschen in den östlichen Stadtteilen der Schuh? Diese Frage stellte der SPD-Ortsverein Schinkel Bürgern jetzt während eines Meinungsaustausches. Die Kommunalpolitiker trafen auf eine sich gegen eine Schließung wehrende engagierte Elternschaft der Kreuzschule und auf Sportler, die auf finanzielle Unterstützung hoffen.
Dirk Koentopp hatte zum ersten Mal zu dieser Form der Diskussion mit Bürgern des Stadtteils eingeladen. Und der Ortsvorsitzende der Sozialdemokraten traf gleich auf ein engagiertes Publikum, das mit Nachdruck für seine Sache stritt.
Zum einen waren da die Elternvertreter der Kreuzschule, die gegen eine drohende Schließung der katholischen Grundschule Front machten. Nach dem (noch nicht vom Rat verabschiedeten) Grundschulentwicklungsplan (GSEP) steht die Schule zur Disposition, weil die im selben Gebäudekomplex untergebrachte Stüveschule mittlerweile räumlich aus den Nähten platzt. Möglich wäre, die 93 Köpfe zählende Schülerschaft zur Johannisschule zu verlegen, an der das Bistum die Einrichtung einer Mehrkonfessionen-Schule plant.
Zum Teil protestierten die Eltern, da ihrer Ansicht nach die Bildungslandschaft in Schinkel durch Schließung der Stadtteilbibliothek und einer Grundschule″ Schaden nähme. Zudem war ihnen nicht einsichtig, weshalb der Grundschulentwicklungsplan das Prinzip Kurze Beine - kurze Wege″ propagiere und gleichzeitig von den Kindern verlange, durch die halbe Stadt zu laufen″, um zu einer katholischen Schule zu gelangen. Ein weiterer Vorwurf, der laut wurde: Die Kreuzschule hat kein Problem, aber die Johannisschule hat eines - deshalb sollen unsere Kinder in die Innenstadt.″
Finanzielles Problem
Koentopp und der Fraktionsvorsitzende Frank Henning bemühten sich, einige der politischen Vorgaben zu begründen. Auch anderswo in der Stadt, etwa in Voxtrup, seien konfessionelle Schulen zusammengelegt worden. Es ist auch ein finanzielles Problem. Wir planen in der Schulpolitik nicht mehr mit Schulen mit einzügigen Jahrgängen″, sagte Henning. Er versprach, die ihm angetragenen Argumente noch einmal in die Ratsgremien zu bringen.
Vertreter der Sportvereine Türkgücü, TSG Burg Gret esch und Blau-Weiß Schinkel beklagten die finanzielle Situation des Sports. Es sei kaum noch möglich, qualifizierte Sportleiter angemessen zu bezahlen, äußerten die Vereinsvertreter. Darunter würde die Qualität des Angebots leiden, wodurch langfristig ein für die Vereine bedrohlicher Mitgliederschwund zu befürchten sei. Zudem werde es ihnen nahezu unmöglich gemacht, die Nachmittagsangebote von Ganztagsschulen mit sportlichen Aktivitäten zu begleiten.
Autor:
iza


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