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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bald in der Stadt: Elektrobus mit ganz modernen Akkus
Zwischenüberschrift:
Stadtwerke Osnabrück setzen als erste auf neue Entwicklung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
BredamenariBus M 200 E Zeus, ein mit den sogenannten Lithium-Polymer-Traktionsbatterien ausgestattetes Fahrzeug, bringt neueste Technik in den öffentlichen Busverkehr. Diese Akkus speichern im Vergleich zu früher verwendeten Materialien bei gleichem Gewicht eine größere Energiemenge und leben länger. Foto: Egmont Seiler
pm Osnabrück. Osnabrück fährt vor in Sachen Elektromobilität. " Ab voraussichtlich August 2011 fährt auf einer neuen Linie in Osnabrück der im November getestete Elektrobus", verkündete Stadtwerke-Vorstand Stephan Rolfes.
Im Probebetrieb hat das Fahrzeug der Marke BredamenariBus (M 200 E Zeus) die Mitarbeiter des Verkehrsbetriebs und Fahrgäste überzeugt.
Das mit den sogenannten Lithium-Polymer-Traktionsbatterien ausgestattete Fahrzeug bringt neueste Technik in den öffentlichen Busverkehr. Diese Akkus speichern im Vergleich zu früher verwendeten Materialien bei gleichem Gewicht eine größere Energiemenge und leben länger. Die Batterie erwies sich als leistungsfähig und leicht zu bedienen. Die Akkus des Fahrzeugs wurden nach dem Betrieb über Nacht aufgeladen. Im Stadtverkehr begeisterte der Kleinbus durch gutes Fahrverhalten und geräuscharmen Betrieb. Auch die Fahrgäste zeigten sich vom Komfort des Busses begeistert. Damit sind die Stadtwerke der erste Verkehrsbetrieb in Deutschland, der im Linienverkehr auf die neueste Speichertechnik setzt - eine weitere Maßnahme im Rahmen von Kompetenz Umwelt Klima (KUK), der grünen Initiative der Stadtwerke. In dieser Initiative bündelt das Unternehmen sämtliche Umweltaktivitäten aller Sparten und Bereiche.
Zum Hintergrund: Der neue Kleinbus ist 5, 89 Meter lang und 2, 07 Meter breit. Er bietet elf Sitz- sowie 9 Stehplätze und einen Platz für einen Rollstuhl. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei etwa 45 Kilometern pro Stunde. Zum Einsatz kommt die momentan innovativste Batterietechnik als sogenannte " Plug-in", also Batterien, die sowohl nachgeladen und als auch schnell gewechselt werden können.
Diese Technik ist weit leistungsfähiger als elektrische Antriebe, die in den Siebziger- und Achtzigerjahren im Linienverkehr vereinzelt zum Einsatz kamen. Damit setzen die Stadtwerke Osnabrück auf eine emissionsfreie und geräuscharme Lösung. Die etwa 500 Kilogramm schweren Batterien des Busses haben im Stadtverkehr eine Reichweite von 120 Kilometern und können im Gegensatz zu früheren Modellen auch teilgeladen werden. Dies kommt dem Einsatz im Stadtverkehr ebenso entgegen wie die klar reduzierten Gesamtladezeiten. " Wir bringen damit als erster Verkehrsbetrieb in Deutschland eine Technik auf eine reguläre Buslinie, die Fahrkomfort und Umweltschutz miteinander in Einklang bringt", resümierte Dr. Stephan Rolfes.
Autor:
pm


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