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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Es wird Themen geben, die wehtun"
Zwischenüberschrift:
Diskussion über Klimaschutz
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
steb Osnabrück. " Europäischer Klimaschutz - Hat die Politik versagt?" Mit diesem plakativen Titel im Nacken wurde jetzt im Zentrum für Umweltkommunikation über Klimaschutz und die Konsequenzen diskutiert.
NDR-Moderator Peter Kliemann lernte gleich zu Anfang, welche Relevanz die Osnabrücker Umweltzone in Sachen Klimaschutz hat. Mit Plaketten auf der Windschutzscheibe " reduzieren wir Feinstaub und Stickstoffdioxidausstoß", erklärte ihm Detlef Gerdts. Der Osnabrücker Fachbereichsleiter für Umwelt wies den Vorwurf zurück, ob Politik versagt habe. Schon früh sei eine CO2-Bilanz erstellt worden, die klar mache, dass in der Stadt jährlich 1, 6 Millionen Tonnen Kohlendioxid verbraucht würden. " Wir haben mit der energetischen Umrüstung von Schulen, einem Klimamanager und dem Check unseres solaren Potenzials immerhin die ersten kleinen Schritte dahin unternommen", führte Gerdts weiter aus.
Ob denn Freizeitpolitiker auf der kommunalen Ebene kompetente Klimaschutzmaßnahmen veranlassen könnten, fragte der Moderator den Vertreter des Landkreises, Winfried Wilkens. Den Boden könne Politik bereiten, doch darüber hinaus brauche es Fachleute, antwortete der Umweltdezernent des Landkreises. Er stellte das Konzept des Landkreises vor, das den gesamten Strom- und Wärmeverbrauch bis 2050 etwa aus Windrädern oder Biogasanlagen speisen wolle. Dabei werde es " Themen geben, die wehtun", so Wilkens. Seine Hoffnung: die Menschen in der Nähe von Windrädern so beteiligen, dass sich " auch ihr Konto dreht".
Der Einsatz von regenerativen Energien um jeden Preis sei bedenklich, warf Fritz Brickwedde als Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ein. Vielmehr müsse im Einzelfall geprüft werden, ob erneuerbare Energieträger nicht Lebensmittelproduktion und Naturschutz übertrumpften.
Autor:
steb


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