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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
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Überschrift:
Neue Sporthalle auch für das Caro
Zwischenüberschrift:
Rat beschließt fast einstimmig Sanierung für 3,8 Millionen Euro
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Vorsicht, Stolperfalle: Die Turnhalle des Gymnasiums Carolinum ist in einem erbärmlichen Zustand. Im April 2012 soll sie abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Foto: Gert Westdörp
Osnabrück. Das Carolinum muss nun doch nicht länger auf eine neue Sporthalle warten. Nach dem Eklat um die Sanierung der Schlosswallhalle vor vier Wochen hat der Rat jetzt den Weg frei gemacht, um beide Hallen zeitlich überlappend zu sanieren.
Von Rainer Lahmann-Lammert - 3, 8 Millionen Euro kalkulieren die Hochbauspezialisten für die neue Sporthalle am Carolinum. Das Geld soll durch zeitliche Umschichtungen von Haushaltsmitteln bereitgestellt werden. Nach dem Zeitplan, den der Fachbereich Immobilien ausgearbeitet hat, wird die bestehende Halle während der Osterferien 2012 abgerissen, Baubeginn ist allerdings erst ein Jahr später, weil die Archäologen Zeit bekommen sollen, nach mittelalterlichen Funden zu suchen, die in so enger Nachbarschaft des Doms sehr wahrscheinlich sind. Wenn es beim Fahrplan der Verwaltung bleibt, kann der Sportunterricht ab Mai 2014 in der neuen Halle stattfinden.
Zwei Jahre überbrücken
Bei der Schlosswallhalle, die auch vom Ratsgymnasium genutzt wird, geht es etwas schneller: Baubeginn soll im April 2012 sein, Fertigstellung ein Jahr später. Die Baukosten werden mit 7 Millionen Euro beziffert. Aus der kontroversen Ratssitzung vor vier Wochen war der Eindruck zurückgeblieben, dass es bei der Entscheidung für die eine oder andere Halle vor allem ums Geld gehe.
Doch das Caro scheiterte im ersten Anlauf nicht nur an den Finanzen, sondern an der augenscheinlichen Notwendigkeit, dass in der Innenstadt nicht zwei Sporthallen gleichzeitig ausfallen dürften.
Diesen Grundsatz hat die Stadtverwaltung jetzt über Bord geworfen. Inzwischen haben die Schulleiter von Ratsgymnasium und Carolinum dem Oberbürgermeister mitgeteilt, dass sie vorübergehend mit einer Einschränkung des Sportbetriebes leben könnten. Mit diesem Zugeständnis war der Weg frei für eine zeitlich überlappende Planung.
Im Rat wurde diese neue Entwicklung mit Wohlwollen, aber auch mit Verwunderung quittiert. Am Ende stand ein fast einstimmiger Beschluss. Nur SPD-Ratsherr Horst Simon stimmte gegen den Vorschlag.
Hubert Brandebusemeyer, der Leiter des Gymnasiums Carolinum, nahm die Nachricht am Mittwoch mit Genugtuung und Dankbarkeit zur Kenntnis. Die bestehende Sporthalle aus den 70er-Jahren sei bautechnisch am Ende, hygienisch eine Zumutung und schon wegen ihrer Größe für viele Hallenwettbewerbe ungeeignet.
Stolperfallen in Gestalt zerbröselnder Fußböden, Risse in den Wänden und ein muffiger Geruch kennzeichnen den ungeliebten Bau. Schulleiter Brandebusemeyer ist zuversichtlich, dass sich die hallenlose Zeit von 2012 bis 2014 überbrücken lässt. Ein Teil der Sportveranstaltungen könne draußen stattfinden, andere Aktivitäten würden auf Tennisplätze, in die Skatehalle, in die Gymnastikhalle des Rudervereins und in Fitness-Studios verlegt.
Die Halle am Carolinum wird allerdings auch von Sportvereinen genutzt. Für sie würden noch " entsprechende Lösungen gesucht", heißt es im Ratsbeschluss.
Autor:
rll


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