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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Die Privaten sind nicht günstiger"
Zwischenüberschrift:
Personalrat des Servicebetriebes zum privaten Winterdienst
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
pm Osnabrück. Private Unternehmen seien nicht preiswerter als städtische Eigenbetriebe, betont Wilhelm Koppelmann, der Personalratsvorsitzende für den Osnabrücker Servicebetrieb. Damit reagiert er auf unseren Bericht " Private wollen im Winterdienst mitmischen" aus unserer Samstagausgabe.
Der Servicebetrieb kalkuliere auf Grundlage der Kosten, schreibt Koppelmann. Die Löhne seien für den privaten Anbieter nicht gravierend günstiger, allerdings habe der hohe Altersdurchschnitt im öffentlichen Dienst nachteilige Auswirkungen auf die Kosten. Unter dem Strich würden damit aber nur die Gewinnerwartungen privater Unternehmer ausgeglichen, erklärt der Personalratsvorsitzende.
Wenn der nächste Winter ausfallen sollte, dann seien die Mitarbeiter der Grünflächenunterhaltung, der Friedhöfe, der Straßenreinigung und der Straßenunterhaltung des Servicebetriebes keineswegs unterbeschäftigt, vermerkt der Personalratsvorsitzende. Denn dann kämen sie endlich dazu, die angefallenen Rückstände aufzuarbeiten. Jahrelanger Personalabbau habe z. B. dafür gesorgt, dass Grünanlagen und Friedhöfe in einem Zustand seien, der regelmäßig beklagt werde. Auch für diese Arbeiten werde der Fuhrpark benötigt, der in einem harten Winter für den Winterdienst zur Verfügung stehe.
Wie konkurrenzfähig Betriebe der öffentlichen Hand gegenüber privaten Unternehmen sind, unterstreicht Koppelmann mit einem Hinweis auf die Straßenmeistereien. So habe das Verkehrsministerium Hessen in einem Modellversuch herausgefunden, dass das private Unternehmen nicht nur um 30 Prozent teurer gewesen sei, sondern dass die Qualität seiner Arbeit gerade beim Winterdienst deutlich schlechter ausgefallen sei.
Auch bei den Reaktionszeiten habe es große Unterschiede gegeben. Koppelmann weist darauf hin, dass der hessische Verkehrsminister Dieter Posch Mitglied der " Privatisierungspartei FDP" sei.

Autor:
pm


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