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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Faszinierende Architektur
Zwischenüberschrift:
Ausstellung im Gesellschaftshaus: Steine brechen neue Bahnen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Eine Nische im alten Steinbrecher.Foto: Marianne Clausmeier
mlb Osnabrück. Es ist ein Gebäude, das viele fasziniert: der Alte Steinbrecher auf dem Piesberg. Ende der 1920er-Jahre wurde die Industrieanlage erbaut, 2003 wurde sie stillgelegt. Seither haben in der Halle zwei Aufführungen für Kulturgenuss gesorgt, Fernsehteams und Fotografen machen hier gern Aufnahmen. Jetzt stellt das Piesberger Gesellschaftshaus Fotos aus, die in und um das Gebäude entstanden sind.
Kleine Aufnahmen
" Steine brechen neue Bahnen" sind die 85 Fotografien betitelt. Aufgenommen wurden sie von Menschen, die mit dem Piesberg und seinen Einrichtungen verbunden sind. So stammen einige Bilder von Daniela Barlag, die heute im Projektbüro Piesberg arbeitet - und vom alten Steinbrecher für ihre Abschlussarbeit im Fach Kunst an der Universität Osnabrück abgelichtet hat. Die Schwarz-Weiß-Bilder zeigen das Gebäude aus ungewöhnlicher Perspektive: Von unten nach oben durchblickt der Betrachter die Anlage aus Stahlfachwerk und Beton.
Zu sehen sind außerdem Bilder von Marianne Clausmeier, die die Konzeption der Ausstellung zusammen mit Martin Laumeier, Mitarbeiter im Gesellschaftshaus, und Geschäftsführerin Imke Wedemeier konzipiert hat. " Es ist die zweite Ausstellung, die wir im Sonntagscafé zeigen. Es sollen weitere folgen, die einen Bezug zum Ort haben", sagt Wedemeier beim ersten Rundgang durch die Bilderlandschaft.
Gegliedert ist die Präsentation in Historie, Restauration des Industriedenkmals, Kulturveranstaltungen und Abstraktionen. Dazu sind die 46 kleinen Aufnahmen von Aurelija Petreikyte zu zählen. Sie hat sich winzigen Details im großen Steinbrecher gewidmet und diese als eine Art Fotocollage an der Wand platziert. Die Kunststudentin der Universität Osnabrück ist im Mai im Steinbrecher beim Kuck-Mal-Festival in dem Stück " Rettet die Schneckenfabrik" aufgetreten. Der Ort hat die junge Frau so sehr fasziniert, dass sie sich ihm mit der Kamera genähert hat.
Einige ihrer Detailaufnahmen kann nicht mal Albert Merseburger zuordnen. Der Vorsitzende der Osnabrücker Dampflokfreunde unterstützt die Ausstellung in dem Gebäude, das der Verein Ende 2008 übernommen hat und nun restauriert. Geplant ist, dass das Gebäude künftig nicht nur für die alten Loks der Dampflokfreunde, sondern auch für weitere Kulturveranstaltungen genutzt werden kann - sofern die Sicherheit gewährleistet ist. Denn bislang gelang das immer nur mit Ausnahmegenehmigungen.
Die Bilder sind bis zum 31. März dienstags, donnerstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung zu sehen.

Autor:
mlb


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