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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wieder Feuer in Müllanlage
Zwischenüberschrift:
Herhof: Alarmsystem hat funktioniert
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Feueralarm bei Herhof: Der Schwelbrand in einer Rottebox war schnell erstickt. Foto: Jörn Martens
hin Osnabrück. In der Herhof-Müllsortieranlage am Hafen ist in der Nacht zu Donnerstag erneut ein Feuer ausgebrochen. Der Brand im Mülllager konnte rasch gelöscht werden. Es hat keine Schäden gegeben, wie Betriebsleiter Roland Elmenhorst sagte: " Die Sicherheitssysteme haben funktioniert." Schon im November und im Juni hatte es bei Herhof gebrannt.
Um 23.41 Uhr erreichte der Alarm die Leitstelle der Berufsfeuerwehr. In einem der Müllbunker war der geschredderte Müll aus ungeklärter Ursache in Brand geraten. Die Berufsfeuerwehr, die von den Freiwilligen Feuerwehr Haste unterstützt wurde, flutete die mit knapp 400 Tonnen Müll gefüllte Box mit Schaum. 24 Brandbekämpfer waren insgesamt im Einsatz. Nach zwei Stunden rückten sie wieder ab.
Es war der dritte Brand bei Herhof in diesem Jahr. Anfang Juni hatte sich Schreddergut in der Sortieranlage entzündet. Dabei war ein Teil der Fördertechnik beschädigt worden. Anfang November brannte es ebenfalls in einem der Rottebunker. Dabei war kein nennenswerter Schaden entstanden.
Die jüngsten Vorfälle zeigten, dass das Alarmsystem funktioniere, erklärte Betriebsleiter Elmenhorst. Der Trocknungsprozess werde genau überwacht. Erreicht die Temperatur einen Grenzwert oder tritt Rauch aus, reagiert die Technik: Die Luftzufuhr wird sofort unterbrochen und die Rotte hermetisch abgeriegelt. So kann kein offenes Feuer entstehen. Zugleich wird automatisch Alarm bei der Feuerwehr ausgelöst, die in wenigen Minuten vor Ort ist.
Eine chemische Reaktion als Ursache der Überhitzung hält Elmenhorst für unwahrscheinlich. Denkbar sei eher, dass Kaminasche mit Glutnestern mit dem Hausmüll in die Anlage gelangt sei.
300 bis 330 Tonnen Müll werden täglich aufgenommen. Das sind die Hinterlassenschaften von 500 000 Menschen in der Region. Über fünf Rotteboxen verfügt die Anlage - für jeden Arbeitstag eine. Eine Woche ruht die Müll-Masse in einer Rotte bei stetiger Luftzufuhr. So wird dem Hausmüll das Wasser entzogen. Dann wird das Material sortiert, zu Trockenstabilat verarbeitet und Zementwerken als Brennstoff geliefert.
Autor:
hin


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