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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Krach und Dreck am Limberg
Zwischenüberschrift:
Bürgerforum diskutiert über das geplante Gewerbegebiet in der Dodesheide
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
jweb Osnabrück. Der Name der Firma fiel nicht. Doch er schwebte über der Diskussion im Bürgerforum Dodesheide/ Haste/ Sonnenhügel. Das Tiefbauunternehmen Dallmann aus Bramsche interessiert sich für ein Grundstück auf dem ehemaligen Kasernengelände am Limberg - im Nordosten Richtung Belm. Viele Bürger sind dagegen.
Thomas Rolf vom städtischen Fachbereich Städtebau stellte den Entwurf für das Gebiet der ehemaligen Mercer- und Imphal-Barracks zwischen dem Ickerweg und der Vehrter Landstraße vor. Danach soll die Straße Am Limberg aufgegeben werden, zugunsten einer neuen Straße, die sich vom Dodeshausweg quer durch das Gebiet zur Vehrter Landstraße schlängelt.
Im Süden, am Sandbachtal, soll mehr Raum für Natur entstehen - etwa dort befanden sich im Zweiten Weltkrieg auch die Teuto-Werke, eine unterirdische Munitionsfabrik. Über Altlasten sei kaum etwas bekannt, berichtete Rolf. Gleichwohl werde viel spekuliert. Er kündigte Baugrunderkundungen an. Zunächst müssten die Hallen der britischen Armee abgerissen werden. Die Sportanlagen nördlich davon sollen erhalten bleiben.
Weiter im Norden ist ein großes Gewerbegebiet geplant. Rolf sprach von einem Mischgebiet mit sanftem Übergang zum Nordosten Richtung Belm. Ein Betrieb hat Interesse an dem Gebiet bekundet. Die Verträglichkeit werde derzeit geprüft. An dieser Stelle brachten Bürger die Baufirma aus Bramsche ins Gespräch - und ihre Sorgen über möglichen Krach und Dreck.
Negative Auswirkungen
Hans-Jürgen Flesner vom Bürgerverein Nordost Dodesheide-Sonnenhügel fragte: " Muss es diese Fläche sein?" Die müsse dafür als Industriegebiet ausgewiesen werden. Und wenn das einmal geschehen sei, werde man gegen Emissionen kaum etwas unternehmen können - auch mit negativen Auswirkungen auf Gewerbebetriebe, die sich in der Nachbarschaft ansiedeln. Die Stadt könne dann nichts mehr dagegen unternehmen. An der Stelle hakte Thomas Rolf vom Fachbereich Städtebau ein: " Es ist unsere Aufgabe, genau das zu berücksichtigen."
Bürgermeister Burkhard Jasper brachte einen finanziellen Aspekt ins Spiel: Er erinnerte an die Gewerbesteuern, die Betriebe zahlen, wenn sie sich angesiedelt haben. Auf solche Einnahmen sei die Stadt " dringend angewiesen", zumal derzeit das Defizit wachse. Für den Verkauf des ehemaligen Kasernengeländes ist allerdings nicht die Stadt, sondern die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben als Eigentümerin zuständig.
Autor:
jweb


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