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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Osnabrück ist Fairtrade-Town
Zwischenüberschrift:
Urkunde übergeben - Bürgermeisterin: Herausforderung und Verantwortung
Artikel:
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Originaltext:
Nicht nur Friedensstadt, sondern auch Fairtrade-Town darf sich Osnabrück seit Dienstagabend offiziell nennen - zum Stolz aller an der Aktion Beteiligten.Fotos: Gert Westdörp
Nicht nur Friedensstadt, sondern auch Fairtrade-Town darf sich Osnabrück seit Dienstagabend offiziell nennen - zum Stolz aller an der Aktion Beteiligten.Fotos: Gert Westdörp
OSNABRÜCK. Die Friedensstadt erhält einen weiteren Beinamen: Osnabrück ist am Dienstagabend in der Marienkirche als " Fairtrade-Town" ausgezeichnet worden.
Von Heike Dierks - Volkmar Lübke aus dem Vorstand der Berliner Organisation " Trans Fair" überreichte Bürgermeisterin Karin Jabs-Kiesler bei einer Feierstunde vor 170 Mitwirkenden aus Schulen, Gremien, Kirchen sowie weiteren Einrichtungen und Organisationen eine Urkunde wegen des " besonderen Engagements für den fairen Handel". Damit ist Osnabrück die 33. deutsche Kommune in der Kampagne zur Förderung des Einsatzes von fair gehandelten Produkten in städtischen Einrichtungen, Handel und Gesellschaft. " In Osnabrück gibt es schon seit Jahren eine große Dynamik bei dem Thema", lobte Lübke die Hasestadt, die der Metropole Berlin diesen Titel voraushat. " Berlin will Osnabrück nacheifern", gestand der " Trans Fair"- Experte daher.
Die internationale Kampagne " Fairtrade-Town" gibt es seit zehn Jahren. Mit dem Siegel werden Städte ausgezeichnet, die besonders auf fairen Handel achten. Osnabrück habe die fünf Kriterien für die Titelvergabe sogar übererfüllt, lobte Lübke. So gibt es in öffentlichen Sitzungen nur noch fair gehandelten Kaffee; eine Steuerungsgruppe bereitete die Bewerbung vor; 53 Einzelhandelsgeschäfte und 18 Gastrobetriebe verkaufen Waren mit dem Transfair-Siegel - gemessen an der Größe der Stadt ebenfalls eine überdurchschnittliche Beteiligung; zehn Schulen, 26 Kirchengemeinden und sechs Vereine bieten fair gehandelte Produkte oder Workshops zum Thema an, und die örtlichen Medien berichten.
" Das ist ein wichtiger Tag für die Stadt", sagte Volker Bajus von terre des hommes, Mitglied der Steuerungsgruppe und Moderator der Veranstaltung, für deren musikalischen Rahmen die Orchesterklasse der Gesamtschule Schinkel sorgte. Nun möchten die Beteiligten das Niveau mindestens halten, um bei der Kontrolle in zwei Jahren die Auszeichnung zu verteidigen. " In dieser Stadt ist das Bewusstsein für Afrikas Nöte besonders entwickelt. Wir sollten uns aber nicht zufrieden zurücklehnen. Denn die Auszeichnung bedeutet Herausforderung und Verantwortung", betonte die Bürgermeisterin.
" Was kann also getan werden, um die Aktion noch weiter zu vertiefen?", fragte Moderator Bajus. Zum Beispiel fair gehandelte Textilien fördern. Die Organisatoren zeigten gleich, wie es gehen kann: Abschließend wurde das Gemeindehaus von St. Marien zum Laufsteg für die Modenschau " fair zieht an" mit fair gehandelter Kleidung.

Autor:
Heike Dierks


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