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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Adventstürchen in luftiger Höhe
Zwischenüberschrift:
Marius Ott darf zu den Glocken im Dom klettern
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Aus nächster Nähe durfte Marius die Glocken in Augenschein nehmen. Foto: Thomas Osterfeld
Osnabrück. Küster und Handwerker haben Zutritt - " und außergewöhnliche Gäste", so Rolf Beßmann. Der Küster öffnete für Marius Ott ein Adventstürchen in luftiger Höhe: Der Achtjährige durfte die Glocken des Doms besichtigen.
Von Henning Müller-Detert - Für den Besucherverkehr ist der Turm nicht geöffnet, da man einen Teil des Weges über Leitern zurücklegen muss. Regelmäßig nehmen nur Beßmann und sein Küsterkollege Wolfgang Kray die Glocken in Augenschein. Nun war Marius dabei - ein ausgewiesener Kirchen- und Glockenfan, der fast jede Kirche in Osnabrück schon besucht hat und genau sagen kann, wie viele Glocken sie jeweils hat.
Im Falle des Doms hatte Marius auch kurzzeitig die Schlüsselgewalt für die Taufkapelle und den Durchgang zum Turm. Auf halber Strecke nahm er außerdem das Uhrwerk in Augenschein, das rein mechanisch angetrieben wird.
Dann ging es weiter zu den Glocken. Ende des 15. Jahrhunderts hatte der Dom neue erhalten. Dafür war der Südwestturm extra vergrößert worden. Von diesen Glocken ist allerdings keine mehr übrig. Zwei wurden an die Heilig-Kreuz-Kirche weitergegeben, eine war nicht mehr funktionstüchtig und die Letzte im Krieg zerstört worden.
Nun gibt es im Dom sieben Glocken, die 1955 vom Bochumer Verein gegossen wurden. Die Größte mit Namen Maria Immaculata ist 6, 25 Tonnen schwer, 2, 36 Meter hoch, hat einen Durchmesser von 2, 15 Metern und dient auch als Totenglocke. Beßmann zeigte Marius nicht nur, wie die Glocken angetrieben werden, er kletterte mit ihm auch noch auf die Plattform unterhalb der Glocke, sodass er diese aus nächster Nähe in Augenschein nehmen konnte.
Autor:
Henning Müller-Detert


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