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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Viele Fragen zum Thema Bus
Zwischenüberschrift:
Lukas Jürgens zu Besuch in der Leitstelle der Stadtwerke
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Fast wie ein echter Busfahrer fühlte sich Lukas Jürgens im Busdepot der Stadtwerke.Foto: Martens
schl Osnabrück. Die Anfrage kam schon vor dem offiziellen Aufruf in der Neuen OZ. Der achtjährige Lukas Jürgens aus Osnabrück wollte gerne einmal hinter die Kulissen der Leitstelle der Stadtwerke schauen. Kein Problem: Im Rahmen der Adventstürchenaktion wurden diese und noch einige andere Türen für den Drittklässler geöffnet.
Heinz Balke als Leiter der Fahrzeugtechnik bei den Stadtwerken nahm Lukas und seinen Vater Detlef in Empfang und begann die spannende Führung gleich in der großen Abstellhalle, in der über 100 Busse Platz finden und mit einem ausgeklügelten System rangiert und gereinigt werden. Lukas hat mit seinem Papa früher im Auto immer Busse gezählt, er selbst die Gelenkbusse und Vater Detlef die " Solowagen", wie es offiziell heißt. Gewonnen hat meistens der Sohn, was aber kein Wunder ist, da in Osnabrück mehr Gelenkbusse im Einsatz sind.
Lukas hat sich für seinen Besuch eine Menge Fragen überlegt und auf einem Zettel notiert: " Fährt ein Fahrer immer die gleiche Linie? Wie viel wiegt ein Bus? Wie viel Geld liegt im Münzspeicher?" fragte er Technikleiter Balke, der auf alle Fragen die passenden Antworten hatte. Diese wurden fein säuberlich von Lukas notiert, als Schreibunterlage kam Papas Rücken da wie gerufen.
Für das Foto durfte der Schüler der Stüveschule dann stolz am Steuer eines der neuen " Bus plus"- Fahrzeuge Platz nehmen, bevor es in die Buswerkstatt ging. Hier lernten Lukas und sein nicht minder interessierter Vater Detlef einiges über die Wartung der Busse bei den Stadtwerken, so zum Beispiel, dass diese nicht durch den TÜV müssen, sondern selbst überprüft werden.
Anschließend ging es dann in die Leitstelle. Dort wird der Busverkehr geregelt und überwacht und per Funk Kontakt zu den Kollegen aufgenommen. Auf verschiedenen Monitoren wird zum Beispiel der Neumarkt per Kamera überwacht oder den Fahrern auch mal das Signal zum Losfahren gegeben.
Mit einer Präsenttüte voller Andenken endete dann die interessante Führung durch das Busdepot für Lukas. Gut habe es ihm gefallen, sagte er.
Der Beruf des Busfahrers steht aber dennoch nicht ganz oben auf seiner Wunschliste: Wenn es denn klappt, will der Nachwuchsspieler von Blau-Weiß Schinkel lieber Fußballprofi werden.

Autor:
schl


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